Gemeindeprüfungsanstalt gibt Empfehlungen und Anerkennungen

Prüfung für Meinerzhagen in sieben Verwaltungsbereichen

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Beim Thema Spielplätze empfiehlt die GPA etwas, was auch die Verantwortlichen von und Verwaltung schon auf dem Plan haben. Die Prüfung, welche Plätze benötigt werden und wo Veränderungen sinnvoll sind.

Meinerzhagen – Als Volkmar Rüsche in der jüngsten Ratssitzung Anfang Februar auf den vorliegenden Prüfbericht der Gemeindeprüfungsanstalt einging, tat er das in seiner Verpflichtung als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses der Stadt.

Dabei fokussierte er sich auf die Empfehlungen, Anmerkungen und Feststellungen zum Thema OGS. Bei diesen hatten die Prüfer eventuell mögliche, notwendige oder zumindest überdenkenswerte Fakten aufgelistet. 

Im Rahmen des fünfstufigen Bewertungsindexes, erhielt der Bereich eine zwei. Ein Wert, der auch beim Komplex Beiträge und Gebühren erzielt wurde. Wobei hier pikanterweise die gerade in der Diskussion stehenden KAG-Gebühren auch eine Rolle spielen. Die, so rät die GPA, sollten erhöht werden, lägen sie doch am unteren Rand des nach Mustersatzung vorgesehenen Korridors.

Die Haushaltssituation der Stadt bewerteten die Prüfer mit einer Drei. Ebenso verhält es sich bei den auch geprüften Schulsekretariaten sowie dem Bereich Sport, Spiel- und Bolzplätzen. Bei den Spiel- und Bolzplätzen gibt es eine Empfehlung, die sowohl mit den grundsätzlichen Überlegungen der Verwaltung, als auch mit einer Initiative der Meinerzhagener SPD übereinstimmt. Die hatte einen Antrag auf Erstellung eines Spielplatzbedarfsplanes gestellt und das im Einklang mit den Grünen, die sich im Rahmen einer Bestandserfassung jeweils vor Ort bereits ein Bild machten.

Bei der GPA lautet die Empfehlung: „So sollte die Stadt Meinerzhagen ihre Spielplatzplanung – auch unter Berücksichtigung künftiger Prognosezahlen – aktualisieren und auf dieser Grundlage den stadtweiten Bedarf an Spiel- und Bolzplätzen ermitteln“. Ein Handlungsbedarf, der insgesamt bei den Verantwortlichen der Stadt unstrittig ist.

Eine überdurchschnittliche Note vier gab es für den Bereich Verkehrsflächen. Da das in Arbeit befindliche Wegekonzept und die Erstellung einer durch ein spezielles Computerprogramm gestützten Straßendatenbank auch GPA-Empfehlungen sind, dürfte sich in Zukunft sogar noch eine „bessere“ Note ergeben.

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