Gema-Reform macht das Schützenfest teurer

Torsten Gessner und Lars Hohlweg wurden in den erweiterten Vorstand der Schützengesellschaft berufen.

Meinerzhagen - Die Zeit läuft. 145 Tage noch, dann wird in der Volmestadt wieder Schützenfest gefeiert. Die Weichen für Meinerzhagens größtes Volksfest wurden auch bei der Frühjahrsversammlung im Schützenhaus gestellt. Vorsitzender Michael Berkenkopf freute sich über ein volles Schützendomizil.

Die Vorbereitungen für das Schützenfest vom 2. bis 4. August sind bereits getroffen, informierte Berkenkopf: „Wie haben drei wichtige Säulen: Brauerei, Zelt und Musik“. Verträge mit der Brauerei Krombach bestünden, ob jedoch der Bierpreis gleich bleibe, sei noch nicht entschieden. In den nächsten Wochen sollen Vorschläge erörtert werden, wie das Zelt gestaltet werden müsse, um dem Nichtraucherschutz Genüge zu tun. Auch die Bands für die Festabende seien bereits schriftlich verpflichtet worden. Dabei werde wieder auf Qualität gesetzt, sagte Berkenkopf. Gleiches gelte auch für die Marschkapellen. Auch in Bezug auf die Technik werde auf das Bewährte zurückgegriffen. „Wir wollen wieder ein tolles Fest auf die Beine stellen“, so Berkenkopf.

Sehen Sie hier die Bilder aus dem letzten Jahr:

Zum Ausklang des Schützenfestes: Feierliche Krönungszeremonie

Zu Beitragsangelegenheit äußerte sich Kassierer Michael Czernio. Der Heizkessel im Schützenhaus musste ersetzt werden, die Kosten dafür wurden aus den Rücklagen entnommen, informierte er. Eine finanzielle Hürde sei die Gema-Reform. Für 2014 gebe es erhebliche Mehrbelastungen zu bewältigen. Daher wurde darüber abgestimmt, die Preise für die Vollschützenkarte, die Damen- und die Jungschützenkarte um drei Euro zu erhöhen. Änderungen wird es zudem auch bei den Einzeleintrittspreisen geben. Es sei die erste Erhöhung seit 2006 und damit würden nur laufende Kosten beglichen, so die Begründung.

Neue Gesichter gibt es nach den Wahlen im erweiterten Vorstand: Torsten Gessner, Lars Hohlweg und Kai Sorgler wurden einstimmig von den Anwesenden gewählt. Wiedergewählt wurde Marc Kostewitz zum 2. Kassierer, neuer zweiter Geschäftsführer ist Karsten Decker. Dieser Posten war bis dahin vakant.

Michael Berkenkopf wies auch wieder auf das Verbot von Handböllern in den Zügen hin. Da die Resonanz auf die Filme, die von den Schützenfesten gedreht wurden, nur sehr gering war, habe man sich entschlossen, in diesem Jahr keinen Film zu produzieren. Die Kosten dafür seien zu hoch, so Berkenkopf. Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung für alle Anwesenden: Wettermacher Günter Lüsebrink hatte auch für dieses Schützenfest wieder ein humorvolles Gedicht vorbereitet, das bereits auf das bevorstehende große Fest einstimmt. - Bärbel Schlicht

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