Im Quartier der Generationen ist ein neuer Park entstanden

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Der Park im Quartier der Generationen ist für alle frei zugänglich.

Meinerzhagen - Weitgehend unbemerkt, weil von der Straße nicht einzusehen, ist auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule ein hübscher Park entstanden.

Dort, wo nach dem Umbau das Quartier der Generationen angesiedelt ist, wachsen jetzt im Innenhof Blumenwiesen, ein Bach plätschert über das Gelände und Bänke laden zum Verweilen ein. Betreten verboten? Keineswegs! Der komplette Park ist für die Öffentlichkeit nutzbar. 

Etwa 3500 Quadratmeter groß ist der Bereich, der sowohl den Bewohnern des „Quartieres“ als auch den Meinerzhagener Bürgern insgesamt zur Verfügung steht.

Rolf Lutz ist einer der Investoren, die den Bau der Anlage ermöglichten. Er ist vom Freizeitwert der Grünfläche überzeugt: „Fünf Sitzbänke – eine davon überdacht – laden zum Verweilen entlang des Bachlaufes ein, der mehr als hundert Meter lang ist. Wir haben bereits einige Fische eingesetzt, die auch den Bereich mit den kleinen Teichen besiedeln. Das Wasser wird am unteren Ende wieder hochgepumpt – ein Kreislauf, bei dem Bereiche mit Kies und Pflanzen für die Klärung des Wassers sorgen“, erläutert Lutz. 

Drei Bäume standen vor dem Umbau im Innenhof, sie haben die Arbeiten unbeschadet überstanden. Um sie herum ist der neue Park entstanden – und sie sind wesentlicher Bestandteil dieser Naturoase. Unter einem Baum wurde ein Halbkreis aus Bruchsteinen angelegt, der jetzt mit Sitzgelegenheiten aus Holz bestückt wird. Unterteilt wird der kleine Park durch Rasenflächen. Betreten verboten? „Nein“, sagt Rolf Lutz und lädt alle Bürger ein, die neue Grünanlage selbst zu besuchen.

Und das passt auch zum Gesamtkonzept des Quartiers der Generationen. An der Genkeler Straße sollen die Bewohner – auch die aus den drei betreuten Demenz-Wohngruppen – nicht abgeschottet von der Öffentlichkeit leben, sondern Bestandteil des städtischen Lebens sein. Und dazu gehört natürlich auch Kontakt zu den Bürgern.

Wo viele Menschen zusammenleben, ist natürlich auch die Erreichbarkeit der Gebäude durch die Feuerwehr wichtig. Die kann im Ernstfall nicht einfach durch den Park fahren. Muss sie aber auch nicht. Denn: „In einer sehr angenehmen Zusammenarbeit mit der Feuerwehr haben wir für alles gesorgt“, erläutert Rolf Lutz. Zwei große Flächen mit Wildblumen wurden angelegt. Sie sind inzwischen eingesät. Unter der dünnen Erdschicht wurden stabile Pflastersteine verlegt, über welche die Wehr die Häuser anfahren kann.

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