Erster Scheuerpfahl wird aufgestellt

Friedenstauben kreisen über Heed

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Mit vereinten Kräften wurde der erste Scheuerpfahl auf Meinerzhagener Stadtgebiet in Heed aufgestellt.

Meinerzhagen – Jetzt hat auch Meinerzhagen einen: Der erste Scheuerpfahl wurde auf der Wiese der Eheleute Theresa und Tim Hausmann in Heed aufgestellt – direkt oberhalb der Wildblumen-Wiese.

Üppige Natur und Kunst erfreuen dort künftig das Auge des Betrachters. Besonders im Frühjahr und Sommer entsteht so ein Platz zum Verweilen, der in der Volmestadt (noch) seinesgleichen sucht. Insgesamt fünf Scheuerpfähle sollen in Meinerzhagen Platz finden. Neben Heed werden sie im Laufe der nächsten Monate am Wanderweg X 20 in Dürholten, bei Schallershaus und an der Volmequelle aufgestellt. Der fünfte Standort steht noch nicht fest.

49020 Euro Fördermittel

Rückblick: Das größte Kunstprojekt in Südwestfalen wird vom Halveraner Verein Vakt initiiert – gefördert wird die Aktion mit 49 020 Euro vom Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung. Mit im Boot sind die Kommunen „Oben an der Volme“, das sind Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen. Neben dem Initiator und Projektträger Vakt sind auch Privatpersonen und Organisationen beteiligt: die Wirtschaftsjunioren aus Lüdenscheid, die Volkshochschule Volmetal, die Sparkasse Lüdenscheid, der örtliche Rotary-Club und der Fotoverein Halver, der das Projekt dokumentiert. 

In Meinerzhagen wurde das Projekt begleitet von Rüdiger Kahlke. Er half bei der Suche nach geeigneten Standorten für die Pfähle. „Viele Privatpersonen zeigten sich dabei sehr aufgeschlossen, so wie die Eheleute Hausmann. Das war eine sehr schöne Erfahrung“, sagt Kahlke. Insgesamt sollen im oberen Volmetal 20 Scheuerpfähle aufgestellt werden. 

Tauben von Kindern bemalt

Zurück zur Installation in Heed: Das Drahtgestell auf dem Scheuerpfahl ist mit einigen Friedenstauben bestückt, die von Kindern der Lüdenscheider Wirtschaftsjunioren bemalt wurden. „Die stehen für den Frieden, die Freiheit und sie bringen Farbe in das Kunstwerk“, freut sich Vakt-Vorsitzende Karin Schloten-Walther. Beim Aufstellen des schweren Eichenstammes half in Heed das Team der Heesfelder Mühle aus Halver. Klaus und Fabian Brunsmeier rückten mit einem Traktor samt großem Erdbohrer an und erledigten die Vorarbeiten.

Anschließend gab es einen Imbiss im nahen Wald- und Umweltpädagogischen Zentrum Heed, dessen Leiter Matthias Kretschmer beim Aufstellen des Pfahls zusah und sich über die neue Attraktion in seiner unmittelbaren Nachbarschaft freute.

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