Fahrgäste laufen nach dem Aussteigen über Fahrbahn

An dieser Stelle kommt es häufiger zu gefährlichen Situationen, weil Fahrgäste nach dem Aussteigen nicht bis zur Ampel gehen, sondern die Volmestraße direkt überqueren. - Foto: Beil

MEINERZHAGEN -   „Wir haben ein Problem an der Bushaltestelle Sparkasse.“ SPD-Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender Gerd Wirth berichtete am Montag in der Sitzung des Gremiums von „gefährlichen Zuständen“ in eben diesem Bereich.

Von Jürgen Beil

Gerd Wirth wurde konkreter: „Busse, die aus Richtung Lüdenscheid und Kierspe kommen, halten dann an der Seite des Stadtparkes, schräg gegenüber der Sparkasse. Viele Fahrgäste, die aussteigen und die Innenstadt erreichen möchten, machen sich aber nicht die Mühe, die 100 Meter bis zur Fußgängerampel zu gehen, sondern überqueren die Volmestraße direkt in Höhe Haltestelle. Das ist kein Zustand, aber eben die Lebenswirklichkeit, mit der wir uns abfinden und befassen müssen“, erläuterte Wirth.

Seiner Meinung nach helfen auch keine Absperrungen. Stattdessen müsse man ernsthaft mit den zuständigen Verkehrsbetrieben verhandeln, um Abhilfe zu schaffen.

Gerd Wirth hat sich bereits Gedanken gemacht, wie eine bessere Lösung ausfallen könnte: „Die Busse könnten einfach den kleinen Umweg über die Bahnhofstraße und den Kapellenweg nehmen. Dann würde die Möglichkeit bestehen, nach links abzubiegen und auf der Sparkassen-Seite anzuhalten, so dass die Fahrgäste nicht mehr über die Straße laufen müssten.“

Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck von der Stadt Meinerzhagen sind die Probleme bekannt, er kündigte an, Gespräche mit den zuständigen Mitarbeitern der Verkehrsbetriebe zu führen. Laut Tischbiereck ergibt sich eine Möglichkeit dazu bereits am 27. Februar, wenn im Rathaus ein Treffen stattfindet, an dem auch Verantwortliche der MVG teilnehmen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare