Gasleitung beschädigt: Volksbank evakuiert

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Bei Bauarbeiten wurde eine Gasleitung schwer beschädigt, woraufhin die Volksbank evakuiert wurde. ▪

MEINERZHAGEN ▪ „Es gab einen hellen Schein und dann roch es streng“, berichtet Geschäftsmann Marc Heyder, der gestern Morgen in unmittelbarer Nachbarschaft seines Fotofachgeschäftes einer von zahlreichen Augenzeugen eines gefährlichen Zwischenfalls wurde: Bei Tiefbauarbeiten im Bereich Hauptstraße/Kirchplatz wurde unterhalb des Parkdecks der Volksbank eine Gasleitung beschädigt.

Bis das Leck abgeklemmt war, konnten zunächst größere Mengen Erdgas austreten. Der Gefahrenbereich wurde weiträumig abgesperrt. Die angrenzende und am stärksten betroffene Volksbank-Geschäftsstelle wurde evakuiert.

Gegen 8.39 Uhr gab es per Sirenen Großalarm für den Löschzugs 1 der Stadtwehr. Als die ersten Einsatzkräfte kurz darauf an der Einsatzstelle mitten in der zu diesem Zeitpunkt stark belebten Innenstadt eintrafen, war aber die akute Gefahr schon gebannt. Mitarbeiter der Stadtwerke Meinerzhagen hatten gemeinsam mit den an der Baustelle eingesetzten Arbeitern die Gasleitung zunächst provisorisch abklemmen können. Vor Ort war auch Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Berkenkopf, der nach Lageprüfung durch Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt schon gegen 9.30 Uhr Entwarnung geben konnte. Das von einem Bagger beschädigte Leitungsteil wurde ausgebaut und durch ein neues Leitungsrohr ersetzt. Betroffen von der Unterbrechung der Gasversorgung blieb nur die Volksbank. Es hatte sich um deren Hausanschluss gehandelt. Abteilungsdirektor Marc Kostewitz zeigte sich erleichtert über den glimpflichen Ausgang. Nachdem alle Räume ausreichend durchlüftet waren, konnte der Bankbetrieb am Nachmittag wieder aufgenommen werden.

Von Horst vom Hofe

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