Konzert zum Thema „Glück“

Mit Wort- und Musikbeiträgen gingen Moderatorin Sabine Langenbach (links) und Valerie Lill auf Spurensuche. - Foto: Müller

Valbert - Mit dem Konzert „Das Glück hat viele Gesichter“ klang der „Spirituelle Sommer“ im evangelischen Tagungszentrum Haus Nordhelle aus. Sabine Langenbach, Moderatorin und Referentin aus Altena, Valerie Lill, Musikerin und Autorin aus Meinerzhagen und Werner Hucks, Musiker aus Siegen, nahmen ihr Publikum dabei mit auf eine kleine, nachdenklich stimmende Expedition ins Glück.

Mit Wort- und Musikbeiträgen gingen sie den Fragen nach: Was ist eigentlich Glück, und wo finde ich es? Gibt es eine Anleitung zum Glücklichsein? Fragen, die so alt sind wie die Menschheit. Antworten hatte Moderatorin Sabine Langenbach deshalb nicht nur bei der modernen Glücksforschung und in Zeitschriften, sondern auch in der Bibel, bei Dichtern, Schriftstellern und Philosophen oder auch bei einer Umfrage unter Passanten in der Lüdenscheider Innenstadt gefunden. Dabei zeigte sich, wie individuell und facettenreich das Glück ist und dass es eher eine Frage des Seins als des Habens ist – oder aber eine gute Kombination von beidem. Während einer der sieben Milliarden Glückssucher es in einem besonderen oder auch alltäglichen Moment, im Blau des Himmels oder im Sonnenschein finde, begegne es einem anderen in der Gesundheit, Freude und Liebe seiner Angehörigen. Erasmus von Rotterdam, ein Zeitgenosse Luthers, befand: „Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.“ Und, ja, auch Geld kann bisweilen glücklich machen.

„Doch das Glück ist flüchtig, lässt sich nicht einfangen und für immer behalten.“ Deshalb, so Sabine Langenbach, sollte man es genießen, wenn es einem vor die Füße falle. So mancher verpasse nämlich das kleine Glück, während er vergebens auf das große warte.

Auch einige Tipps zum Glücklichsein hatte die Moderatorin bei ihrem Studium des Glücks zusammengetragen: „Großzügig sein. Menschen, die einem wichtig sind, ehren. Sich nicht sorgen, sondern genießen. Den Moment auskosten und anderen davon erzählen. Sich Ziele setzen und die bewusste Entscheidung treffen, dankbar zu sein, sogar für die alltäglichen, selbstverständlichen Dinge.“

Auch Valerie Lill hatte sich Gedanken zum Thema gemacht und diese in Gedichten und (Lied-)Texten auf den Punkt gebracht, die eine schöne Ergänzung zum Vortrag von Sabine Langenbach bildeten. Die einfühlsamen und fröhlichen Lieder spiegelten vor allem ihr Gottvertrauen wider. Ihr musikalischer Partner, Werner Hucks, begeisterte dabei mit so manchem Solo und die Bilder, die Rüdiger Lill, zuständig für die Technik, auf eine große Leinwand projizierte, machten das Konzert zu einer runden Sache.

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