Stadt will baldige Nutzung der Brücke erreichen

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Glänzende Aussichten für die Brücke? Anfang kommender Woche erhofft sich die Stadtverwaltung eine Rückmeldung der Deutschen Bahn. Dann soll klar sein, wann das Bauwerk endlich genutzt werden kann.

Meinerzhagen - Ein baldiges Ende der schier unendlichen Geschichte ist offenbar in Sicht: Trotz allen Ärgers mit dem Stahlbauunternehmer strebt die Stadt eine baldige Nutzung der Fußgängerbrücke am Bahnhof an.

„Wir wollen, dass dort endlich Fußgänger drüber gehen können“, sagte Bau-Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck am Freitag auf Anfrage der Redaktion nach einem Gespräch mit Vertretern der Deutschen Bahn.

Das Unternehmen spielt nun offenbar das Zünglein an der Waage, wenn es um die Freigabe des Bauwerks geht. Von entscheidender Bedeutung ist dabei, ob es sich bei den im Raum stehenden Mängeln über sicherheitsrelevante Nachbesserungen handelt oder ob eine Nutzung gefahrlos möglich ist.

„Baulich haben wir so weit alles hergerichtet“, betont Tischbiereck jedoch und weist damit auf Arbeiten hin, die ursprünglich das in Kritik stehende Stahlbauunternehmen aus Stemwede ausführen sollte. Die immer noch nicht ausgeführte Zuwegung zum Park-and-Ride-Parkplatz oder auch der Gehweg zur Straße „Im Tempel“ hat nun aber der städtische Baubetriebshof selbst in die Hand genommen – damit die Chancen auf grünes Licht zur Nutzung erhöht werden. „Die Mitarbeiter des Baubetriebshofs sind immer wieder unsere Retter in der letzten Not“, sagt Jürgen Tischbiereck, der sich Anfang der kommenden Woche eine Rückmeldung der Deutschen Bahn erhofft, um am Dienstag den Bau- und Vergabeausschuss (17 Uhr, Ratssaal) über das weitere Vorgehen in Kenntnis setzen zu können.

Zumindest die Feuerwehr ist auf jeden (Not-)Fall vorbereitet: Ehe die TÜV-Abnahme der Aufzüge an der Brücke erfolgte, ließen sich die Wehrleute um ihren Chef Thomas Decker in die Technik der Fahrstühle einweisen. Ein Mitarbeiter der Herstellerfirma Schindler wies auf Besonderheiten und die Möglichkeiten der Rettung im Fall der Fälle hin. Ähnliche Situationen wie zuletzt im Siegerland, wo Personen stundenlang in Aufzügen an Bahnhöfen feststeckten sollen so verhindert werden, erklärt Tischbiereck den Hintergrund dieser Einweisung.

Und auch Thomas Decker weiß um die Bedeutung solcher Informationen für „seine Männer“: „Die Aufzüge unterscheiden sich in einzelnen technischen Gegebenheiten, so dass wir jeweils unterschiedlich reagieren müssten“, erklärte der Wehrleiter am Freitag.

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