Tanzprofi Emil Kusmirek gibt Tipps

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Die Valberter Funkenmariechen freuten sich über den Besuch von Emil Kusmirek.

Tanzen erfordert Körperbeherrschung – das gilt auf dem „Let’s dance“-Parkett und auf der Karnevalsbühne. Über Tipps von Emil Kusmirek, der 2012 und 2016 bei der Fernsehshow „Das Supertalent“ im Finale stand und für die RTL-Tanzshow als Choreograf tätig ist, freuten sich jetzt die Funkenmariechen.

Valbert – An Karneval denken die 22 Valberter Funkenmariechen schon im Sommer. Ihr Gardetanz sitzt, immerhin trainieren die Tänzerinnen bereits seit Mai, die drei Trainerinnen Denise Essers, Karoline Hornbruch und Anja Heyden haben sich schon viel länger mit der neuen Choreografie beschäftigt: „Jetzt kommt der Feinschliff.“, erklärt Trainerin Denise Essers, selbst erfahrene Tänzerin. Mit vier stand sie das erste Mal in Gardeuniform auf der Bühne. Heute ist sie 22 Jahre alt.

Viele Stunden Training für drei Minuten Tanz. Dafür und für die Zugabe proben die Funkenmariechen Woche für Woche. Die Zeit auf der Bühne ist kurz – doch das täuscht. Gardetanz bedeutet wenige Minuten 100 Prozent Anstrengung, daher spielt Fitness eine wichtige Rolle. „Für uns ist auch das Aufwärmen sehr wichtig, dafür nehmen wir uns bei jedem Training eine halbe Stunde Zeit, auch mit Aerobic.“ 

Ein Extra-Power-Workout gab es jetzt dank des Besuchs von Emil Kusmirek. Der 29-Jährige ist ausgebildeter Tänzer, betreibt eine Tanzagentur und war für Fernsehsendungen wie „Let’s dance“, „Fernsehgarten“ und „The Dome“ als Choreograf tätig. Vor gut sieben Jahren zog es den Tänzer ins Sauerland. In Finnentrop-Bamenohl eröffnete er sein „Studio Energy“, ein weiteres befindet sich in Plettenberg, ein drittes sei in Attendorn geplant, erzählte er bei seinem Besuch in Valbert, wo er auch verriet, dass sich sein Leben seit des Supertalents „100 Prozent“ geändert habe. „Aber das Sauerland ist absolut meine neue Heimat.“ Der Kontakt zu den Funkenmariechen kam über eine Tänzerin zustande, die seinen Fitnesskurs besucht. Und um Fitness ging es auch beim Training in der Ebbehalle. Bei „Piloxing“ – eine Mischung zwischen Pilates und Boxen –waren Ausdauer und Körperkoordination gefragt. „Wir hoffen natürlich, dass wir für unser Training etwas mitnehmen können“, so der Wunsch des Trainerteams. Der Kurzbesuch sollte daher so effektiv wie möglich genutzt werden. „Eine Stunde Training“, kündigte Tanzprofi Emil Kusmirek an, legte laute Musik auf und los ging’s: „Eure Wasserflaschen braucht ihr nicht – es gibt ohnehin keine Pause“. Umso mehr Schweißperlen gab es dafür – aber auch viel Spaß.

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