Rinkscheider rocken mit „Undercover Crew“

Vom ersten Ton an hatte „Undercover Crew“ aus Dortmund den Saal im Griff und sorgte für beste Partystimmung. - Foto: Goldbach

Rinkscheid - Mitreißende Musik, kühles Bier und viele sympathische Gleichgesinnte, das waren die Zutaten der 15. Rinkscheider Frühlingsparty. Gleich vom ersten Ton an fesselte die Coverband „Undercover Crew“ das Publikum mit ihrer Mischung aus altbekannter Rockmusik, neuen Hits und Mitsingklassikern.

Von Gertrud Goldbach

Ob es das Lied von Achim Reichel „Aloha Heja He“ war, das viele Besucher dazu animierte sich auf den Boden setzen und das Schaukelschiff zu „machen“, der Kultsong „Sauerland“, der alle mitriss, oder Bruce Springsteen und AC/DC-Hits – bei allem war eines garantiert: Das Publikum ging mit. Die Tanzfläche war gut gefüllt und es machte den Eindruck, als ob die vielen Tänzerinnen den Winterschlaf aus ihren Knochen vertreiben und sich auf die bevorstehende wärme Jahreszeit einstimmen wollten.

Viele „bekannte Gesichter“ hatten sich bei der ersten großen nicht karnevalistisch geprägten Veranstaltung des neuen Jahres eingefunden. So sind die Schützenbengel aus Meinerzhagen fast von Anfang an mit dabei, dieses Mal zu erkennen an ihren roten T-Shirts. Das erst vor zwei Jahren abgelöste Königspaar Manuela und Dieter Bender genoss es, in einer Gruppe mit Freunden zu feiern.

Und damit niemand an diesem Abend auf ein kühles Bier verzichten musste, ist es Tradition, mit einem Sammeltaxi nach Hause zu fahren. Und auch Jan Nesselrath, einer der Bürgermeisterkandidaten für Meinerzhagen, war mit Freunden an diesem Abend in Rinkscheid unterwegs und genoss den unterhaltsamen Abend.

„Das Publikum wird immer jünger“, war eine Feststellung der Organisatoren vom Schieß- und Schützenverein Rinkscheid. So war auf dem Fest am Wochenende das „Mittelalter“ mehr vertreten als üblich und die waren Senioren eher unterrepräsentiert.

Auch etwas anderes hat sich verändert: Während sonst im Vorverkauf die meisten Karten „über den Tisch gingen“, zeichnet sich der Trend zu spontanen Entscheidungen ab. Ähnlich wie beim Reservezug des Kiersper Schützenvereins und seinem „Haunerbusch on the rocks“ entschlossen sich viele der Besucher erst am Abend selbst, zu kommen.

Unter dem Strich sind die Rinkscheider aber mit dem Besuch hoch zufrieden. Gegen 22 Uhr befanden sich etwa 450 Gäste in und vor der Halle. Da in der Halle selbst nicht geraucht werden durfte, waren viele Raucher in einer der zwei abgesperrten Bereiche anzutreffen, so entzerrte sich die Besucherdichte und jeder hatte noch genügend Freiraum zum Feiern.

Dankbar sind die Rinkscheider Schützen ihren Kollegen von der Feuerwehr Valbert, die die Bedienung bei diesem Festes übernommen haben. Dass die „Blauröcke“ ihre Aufgabe gut im Griff hatten, war unschwer zu erkennen, der Nachschub an Getränken klappte reibungslos.

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