Frühlingskonzert der Musikfreunde Schreibershof

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Unter dem Motto „Tierisch“ boten die Musikfreunde Schreibershof mit Dirigent Rainer Wolniczak am Samstagabend ein Konzert, das von Operette bis Musical, von Marsch bis hin zu bekannter Filmmusik viel Abwechslung bot. ▪

HUNSWINKEL ▪ Zusammen mit der kleinen Biene Maja starteten mehrere Hundert Zuhörer am Samstagabend in die Mainacht. Die Listerhalle war zum traditionellen Frühlingskonzert der Musikfreunde Schreibershof mit anschließendem Tanz in den Mai wieder komplett gefüllt, als die „Jungen Musikfreunde“ die bekannte Titelmelodie anstimmten.

Das 27-köpfige Nachwuchsorchester gestaltete wie gewohnt mit viel Schwung den Auftakt des Konzerts, bevor das Stammorchester den musikalischen Faden aufnahm. Maja sollte an diesem Abend nicht der einzige flotte Brummer sein, der musikalisch zum Leben erwachte. Schließlich stand das große Maikonzert dieses Mal unter dem Motto „Tierisch“ und Dirigent Rainer Wolniczak stellte auch in diesem Jahr ein Programm zusammen, das von Operette bis Musical, von Marsch bis hin zu bekannter Filmmusik einen vielseitigen Hörgenuss bot. So genossen die Besucher auch den „Hummelflug“ aus der Oper „Das Märchen des Zaren Saltan“ oder das bekannte mexikanische Revolutionslied „La Cucaracha“, was übersetzt „Die Küchenschabe“ bedeutet. „Der Refrain spielt auf General Victoiano Huerta an, den man aufgrund seines Drogen- und Alkoholkonsums als Küchenschabe bezeichnete“, erklärte der Dirigent, der wie gewohnt humorvoll und mit vielen Hintergrundinformationen durchs Programm führte. Heute gebe es kaum eine Tanzband, die das Stück nicht in ihrem Repertoire habe.

Tödliche Gefahr musikalisch genial umgesetzt erlebten die Zuhörer bei der Filmmusik aus „Der weiße Hai“. Komponist John Williams wurde dafür 1975 mit einem Oscar ausgezeichnet.

Viele weitere Werke mit tierischem Charakter weckten Erinnerungen und unterhielten die Zuhörerschaft. Zwei besondere Glanzpunkte standen gegen Ende des Konzerts auf dem Programm: Bei „Memory“ aus dem Musical „Cats“ wurde das Orchester von Sängerin Annina Struwe unterstützt, die den Song einfühlsam zu Gehör brachte. Bei „The Pink Panther Theme“ tänzelten die pinken Panther gleich im Dutzend durch den Saal. Die jungen Mitglieder der Garde des FC Schreibershof untermalten die bekannte Filmmusik tänzerisch. Wie gewohnt, war nach dem Konzert lange noch nicht Schluss. Zur Musik der Tanzband schreibershof.music feierten die Gäste in den Wonnemonat. Im kommenden Jahr gibt es übrigens einen besonderen Grund zum Feiern: dann wird das Blasorchester 120 Jahre alt. ▪ ps

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