"Fröbel-Karree"

Großprojekt! Investor baut im MK "Stadtvillen" mit 58 Wohnungen

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So sollen die vier „Stadtvillen“ im neuen Fröbel-Karree einmal aussehen. Die obersten Etagen bestehen aus Penthouse-Wohnungen. Unter den Gebäuden wird eine Tiefgarage entstehen.

Meinerzhagen - Die Stadt Meinerzhagen wird ab Herbst 2021 um ein neues, attraktives Wohnquartier reicher sein: Bis dahin soll das Fröbel-Karree stehen. Bauherr ist die Meinerzhagener Baugesellschaft (MBG), investiert werden nach heutigem Stand 11,2 Millionen Euro.

Das Grundstück im Dreieck zwischen Siepener Weg und Fröbelstraße ist inzwischen „abgeräumt“. Die Schrott-Immobilien sind verschwunden, der Platz für das neue Fröbel-Karree, so der Projektname, ist geebnet. Die MBG hat das Grundstück längst in ihrem Besitz – jetzt folgt die Umsetzung des Bebauungsplanes. „Die Baugenehmigung jedenfalls ist vom Märkischen Kreis für den kommenden November zugesagt“, freut sich Baugesellschafts-Geschäftsführer Oliver Drenkard.

Was an der Fröbelstraße geplant ist, sprengt in Meinerzhagen den üblich Rahmen: Insgesamt entstehen vier Häuser mit 58 Wohnungen. Sie sind dreigeschossig geplant, plus einem „Staffelgeschoss“, das als vierte Etage Penthouse-Wohnungen bietet. Der Komplex wird zusätzlich „unterkellert“, um in einer Tiefgarage 63 Stellplätze für die Bewohner der Anlage zu schaffen. Außerdem ist ein Platz auf dem Außengelände geplant, der als Treffpunkt dienen soll. Baubeginn wird allerdings nicht mehr in diesem Jahr sein. Oliver Drenkard: „Wir planen, damit im Februar 2020 zu beginnen, fertig werden soll alles im Herbst 2021.“ 

Dem MBG-Chef war es auch wichtig, einen barrierefreien Zugang zu den Häusern zu planen. Die Garagen werden übrigens ausschließlich von der Fröbelstraße angefahren. Eine Zuwegung vom oberhalb gelegenen Siepener Weg ist nicht vorgesehen. 

14 Meter hoch werden die vier „Stadtvillen“ des Fröbel-Karrees gebaut. Die Wohnungen selbst sollen zwei bis vier Zimmer bekommen und zwischen 60 und 115 Quadratmeter groß sein. „Die Hälfte der Wohnungen behalten wir im MBG-Bestand. Die übrigen werden als Eigentumswohnungen vermarktet“, erläutert Drenkard. Und obwohl die Baugenehmigung noch nicht vorliegt, gibt es bereits Interessenten für den attraktiven Wohnraum. „Wir hatten sogar schon einige Anfragen und wir führen inzwischen eine Liste. Alle Kunden werden gleich behandelt. Wir werden sie über die Fortschritte informieren“, verspricht der MBG-Geschäftsführer.

Klar ist bereits jetzt, dass die Häuser höchsten energetischen Standards entsprechen sollen. „Wir bauen Wärmepumpen-Technik ein und auch die Dämmung folgt höchsten Vorgaben“, sagt Drenkard. Außerdem, so informiert er weiter, würden Photovoltaikanlagen eingebaut. 

Bereits jetzt gehen bei der Baugesellschaft die ersten Ausschreibungen für einzelne Gewerke im Zusammenhang mit dem Fröbel-Karree heraus. Dabei möchte Drenkard vor allem heimische Firmen aus dem Bereich Südwestfalen berücksichtigen. Angst, dass die Auftragsbücher der Unternehmen voll sind und das Meinerzhagener Projekt deshalb zurückgestellt werden muss, hat der MBG-Geschäftsführer dabei nicht: „Natürlich haben die Firmen momentan gut zu tun. Wir verfügen bei der Baugesellschaft aber über einen Pool an Unternehmen, die uns als verlässlichen Partner schätzen. Das sollte alles klappen.“

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