Freibadsaison: Zuspruch geringer

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Alles gut verpackt, hieß es für Carina Dittmer und Herbert Lautenberger am Samstagvormittag „nur noch“ die Abschlussfeier vorzubereiten. Traditionell treffen sich hierzu alljährlich am Ende der Badesaison die Frühschwimmer.

Meinerzhagen/Valbert - „Wir tragen gerade die genauen Zahlen für die Bekanntgabe im zuständigen Fachausschuss zusammen“. Mit dieser Aussage fasste Eduard Hauf, bei der Stadt auch zuständig für den Betrieb der Freibäder, die abgelaufene Freibadsaison auf Anfrage der MZ zusammen. Und obwohl er noch keine „spitzgerechneten Werte“ vorliegen hatte, weiß er: „Die jetzt abgelaufene Saison war insgesamt etwas schlechter.“

Dennoch ganz zufrieden waren am Samstagvormittag Carina Dittmer und Herbert Lautenberger. Die beiden Schwimmmeister des Valberter Freibades, bereiteten gerade die traditionelle „Abschlussfeier der Frühschwimmer“ vor. „Wir hatten trotz des durchwachsenen Wetters einen ähnlich großen Besucherzuspruch wie im vergangenen Jahr“.

Ein Grund für die positive Resonanz dürfte sicherlich auch die grundlegende Sanierung der Anlage in den vergangenen Jahren sein. Neben dem neugestalteten Beckenrand, mit Schwallwasserrinne und anderen Renovierungsarbeiten, ist besonders das im vergangenen Jahr fertiggestellte Kinderplanschbecken für die „kleinen Wasserfreunde“, ein Anziehungspunkt.

Mit diesem „Ausstattungsdetail“ liegt das Bad im Ebbedorf, gegenüber dem an der Oststraße, deutlich im Vorsprung. Auch dort sollte das vorhandene Kinderplanschbecken, welches insbesondere wegen einer erheblichen Absenkung erneuerungsbedürftig ist, neugestaltet werden. Hierüber gab es bereits erste Entwurfsüberlegungen, welche mehrfach ausführlich im Bau- und Vergabeausschusses diskutiert wurden.

Letztendlich war es dann aber die „Kassenlage“, die zu einer Verschiebung der Maßnahme nach 2014/2015 führte.Gestützt wurde diese Entscheidung auch durch die Tatsache, dass es zu keiner weiteren nennenswerten Absenkung des Beckens kam und es weiter genutzt werden konnte.

Die bereits für 2013 eingeplanten Mittel für Ingenieurleistungen (10 000 Euro) wurden dementsprechend in den Etat 2014 verschoben. Über die Planung selbst wird der Fachausschuss in den nächsten Monaten beraten. Der eigentliche Beckenneubau ist nunmehr für den Zeitraum Herbst 2015 (nach der Badesaison) bis Frühjahr 2016 vorgesehen.

Ob sich bis dahin etwas im Bereich der Minigolfanlage „bewegen“ wird, ist derzeit völlig unklar. Hier war die Erneuerung der Anlage nach den abgeschlossenen Tiefbauarbeiten ins Stocken geraten. Der mit der Errichtung der Minigolfbahnen beauftragte Unternehmer hatte die Stadt immer wieder hinsichtlich der Ausführung der Arbeiten vertröstet. Nachdem diese dann keine andere Lösungsmöglichkeit mehr sah, wurde ein Anwalt zur Klärung der Rechtslage und Durchsetzung der Forderungen der Stadt eingeschaltet (MZ berichtete).

Bislang blieb allerdings auch dieses Bemühen ohne Erfolg. Nach unserer Zeitung vorliegenden Informationen, war bis heute keine Antwort der Firma eingetroffen. - jjh

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