Corona-Krise

Freibad Meinerzhagen wird fit gemacht für den Tag X

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Armin Langemann bereitet das Bad auf die Zeiten nach Corona vor.

Meinerzhagen – Besonders optimistisch klingt Heinz-Gerd Maikranz nicht, wird er in Zeiten der Corona-Pandemie nach der bevorstehenden Freibad-Saison gefragt. „Aber es hilft nichts. Wir müssen uns darauf vorbereiten“, zuckt der städtische Fachbereichsleiter mit den Schultern.

Aufmerksamen Passanten wird es nicht entgangen sein: Bereits seit Anfang März sind die beiden Meister für Bäderbetriebe Sabine und Armin Langemann gemeinsam mit dem Fachangestellten Jens Tront dabei, das Bad an der Oststraße wie in jedem Frühjahr auf Vordermann zu bringen. Routine eigentlich – doch in diesem Jahr ist bekanntlich alles anders. Und so wissen weder Maikranz noch die augenblicklich im Bad beschäftigten Mitarbeiter momentan, ob oder wann sie das Bad öffnen können.

Das passierte in den vergangenen Jahren stets in einem Zeitraum zwischen dem 10. und 20. Mai, ab 1. Mai war alles für die Besucher vorbereitet. Wann diesmal der erste Badegast begrüßt werden kann, ist hingegen vollkommen offen. Maikranz: „Wir werden nur dann öffnen, wenn wir uns darüber zu gegebener Zeit mit dem Kreis-Gesundheitsamt und der Deutschen Gesellschaft für Badewesen abgestimmt haben und uns mitgeteilt wird, dass die Öffnung gefahrlos möglich ist. Und auf diesen Zeitpunkt bereiten wir uns jetzt halt vor.“ 

Armin Langemann hat für den Tag X gemeinsam mit seiner Ehefrau und Jens Tront bereits einige Arbeit geleistet. Zunächst wurden die Zuwege zum Becken und zu dem Gebäude gesäubert, ebenso wie die Terrasse. „Damit fangen wir jedes Jahr an, weil wir danach erst das Becken selbst in Angriff nehmen können“, erläutert Armin Langemann. Inzwischen ist auch das sauber. „Nun erwarten wir die Fachfirma, die jährlich anreist und eine Revision am Becken vornimmt“, fügt der Meister für Bäderbetriebe hinzu. 

Was dann passiert, ist in diesem Jahr allerdings ungewöhnlich: „Wir werden kein Wasser einlassen, so wie wir das sonst eigentlich immer gemacht haben“, kündigt Langemann an. Der Grund: Bei leerem Becken müssen auch die technischen Anlagen zur Erwärmung und Klärung des Wassers nicht angeschaltet werden. Sollte die Pandemie irgendwann abklingen, wäre an der Oststraße jedenfalls alles bereit. Armin Langemann erläutert den zeitlichen Ablauf bei einer Rückkehr zur Normalität: „Wir könnten das Becken recht schnell befüllen und aufheizen. Dafür würde ich etwa zweieinhalb Wochen einkalkulieren.“

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