Auf Seitenstreifen überfahren

Frau (41) stirbt bei Unfall auf der A45 bei Meinerzhagen

[UPDATE] Meinerzhagen/Lüdenscheid - Bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der A45 ist am frühen Sonntagnachmittag zwischen den Anschlussstellen Meinerzhagen und Lüdenscheid-Süd eine 41-jährige Frau aus Witten ums Leben gekommen.

Nach einer Mitteilung der Polizei handelt es sich bei der tödlich verletzten Verkehrsteilnehmerin um eine zweifache Mutter aus Witten. Sie befand sich als Beifahrerin in einem Audi Q5, der von ihrem 35-jährigen Ehemann gefahren wurde. Auf der Rücksitzbank befanden sich die beiden gemeinsamen zehnjährigen Kinder.

Nach derzeitigen Feststellungen befuhren sie die A45 in Fahrtrichtung Dortmund auf dem rechten von drei Fahrstreifen. Aus noch ungeklärter Ursache verlor der 35-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und in einer Böschung zum Stehen. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Aus Sorge um ihre Kinder verließ die Mutter das Fahrzeug, um nach ihren beiden Kindern zu sehen. Vermutlich trat sie hierbei an die linke hintere Tür.

Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein 50-jähriger Mann aus Taunusstein mit seinem Ford Focus auf dem linken der drei Fahrstreifen. Dieser verlor ebenfalls die Kontrolle über das Fahrzeug, als er von dem linken auf den mittleren Fahrstreifen wechseln wollte. Das Fahrzeug drehte sich um die eigene Achse und prallte gegen den Wagen der Familie aus Witten. Hierbei wurde auch die am Audi stehende Mutter erfasst. Trotz durchgeführter, notärztlicher Versorgung verstarb sie noch an der Unfallstelle.

Der Ehemann und die Kinder aus Witten sowie der 50-jährige Taunussteiner und seine 34-jährige Beifahrerin erlitten einen Schock und wurden mit Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser gefahren.

Laut Auskunft der aufnehmenden Polizeibeamten herrschte bei minus 4 Grad Winterglätte. Trotz Winterdienstes war der linke Fahrstreifen teilweise vereist, der mittlere und linke Fahrstreifen nass aber weitestgehend frei von Schneematsch und Eis.

Die Gesamtsachschadenshöhe wird auf rund 24.000 Euro geschätzt. - eB

Rubriklistenbild: ©  dpa

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