Frank Markus ist Herr über die städtischen Immobilien

Die Arbeitsstelle von Frank Markus war lange der Baubetriebshof im Darmcher Grund (Foto). Weil der 43-Jährige jetzt Chef des städtischen Gebäudemanagementes ist, zog er inzwischen ins Rathaus an die Bahnhofstraße um. - Archivfoto: Schüller

Meinerzhagen - Zuletzt war Frank Markus in der Meinerzhagener Stadtverwaltung für gleich zwei Bereiche zuständig: den Aufbau des neuen Gebäudemanagementes und den Baubetriebshof. Das wird sich nun ändern.

Von Jürgen Beil

Markus wird sich künftig voll und ganz auf die städtischen Immobilien konzentrieren, der Baubetriebshof bekommt einen neuen Leiter. Wer das sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Die Stelle ist ausgeschrieben.

Frank Markus ist 43 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Eseloh. Viele Jahre war er zunächst kaufmännischer Leiter des Baubetriebshofes und dann Chef der gesamten Einrichtung mit Sitz in Darmche. Im Zuge des Aufbaus eines eigenen Gebäudemanagementes verlagerte Markus vor einiger Zeit seinen Arbeitsplatz ins Rathaus. Inzwischen „steht“ die Struktur dieser kommunalen Immobilienverwaltung, die nun den ganzen Einsatz des neuen Gebäudemanagers nötig macht.

„Die Aufgaben sind sehr vielfältig“, erläuterte Helmut Klose, im Rathaus Leiter des Fachbereiches 1 und allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und fügte hinzu: „Wir sind mit unserem Gebäudemanagement in die nächste Phase eingetreten. Frank Markus hat nun einfach nicht mehr die Zeit, sich auch noch um den Baubetriebshof zu kümmern und sozusagen auf zwei Hochzeiten zu tanzen.“

Die Aufgaben, die auf den „Gebäudemanager“ warten, sind tatsächlich sehr vielfältig und beziehen sich auf kaufmännische und technische Aspekte, die von Frank Markus zusammengeführt werden. „Ob die Planung für einen Neubau, die Optimierung von Nebenkosten, die Prüfung der Rentabilität einer neuen Heizung oder das Umsetzen von Feuerschutz-Vorschriften. Das alles sind Beispiele für die Aufgaben, die Frank Markus übernommen hat. Im Prinzip weiß jeder Hausbesitzer, was alles zu berücksichtigen ist“, erläutert Helmut Klose.

Bislang waren die verschiedensten Tätigkeiten rund um die städtischen Immobilien – von Schulen über Verwaltungsgebäude bis zu Sportstätten – in der Verwaltung auf mehrere Fachdienste aufgeteilt. Durch das neue zentrale Gebäudemanagement ändert sich das. Dadurch, so Helmut Klose, habe man nun auch bewirkt, dass einzelne Fachdienste entlastet würden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare