Beigeordneter Frank Maatz will in die Heimat zurück

Frank Maatz, Erster Beigeordneter in Meinerzhagen, will Bürgermeister in Sulingen werden.

MEINERZHAGEN ▪ Frank Maatz, Erster Beigeordneter der Stadt Meinerzhagen, könnte seine Zelte in der Volmestadt bald abbrechen. Wie Maatz auf MZ-Anfrage heute bestätigte, liegt dem Rat der 12 400 Einwohner großen Stadt Sulingen – etwa 50 Kilometer südlich von Bremen im Landkreis Diepholz gelegen – eine Bewerbung des 51-Jährigen für das Bürgermeister-Amt vor.

Anfang 2008 hatte Maatz in Meinerzhagen seine Arbeit als Erster Beigeordneter aufgenommen. Durch die Sulinger FDP wurde sein Name jetzt als einer von mehreren Bewerbern öffentlich gemacht.

„Der Sulinger Rat hat die Stelle ausgeschrieben, ich habe mich beworben. Heute habe ich in Meinerzhagen Bürgermeister Pierlings, die Fraktionsvorsitzenden und die Bürgermeister-Stellvertreter darüber informiert“, äußerte Maatz gegenüber der MZ und fügte hinzu: „Ob ich wirklich Kandidat werde, weiß ich jetzt natürlich noch nicht. Nach den Mitgliederversammlungen der Sulinger Parteien werden dort die Beschlüsse über die Kandidaten gefasst. Damit rechne ich Ende des Monats Februar, bis dahin kann ich nur warten.“ Nach MZ-Informationen sollen die beiden Fraktionen von SPD und CDU bereits signalisiert haben, Maatz bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Die Sulinger Bürgermeisterwahlen sollen – wenn der dortige Rat in seiner Sitzung am 28. Februar zustimmt – am 22. September, gleichzeitig mit der Bundestagswahl, stattfinden.

Gegenüber der MZ ging Maatz auch auf die Gründe ein, die ihn bewogen haben, einen Abschied aus Meinerzhagen zu erwägen: „Ich bin in Bruchhausen-Vilsen geboren, das ist eine Sulinger Nachbargemeinde. Durch die Bewerbung habe ich die Chance, wieder in meine Heimat zurückzukehren. Dort habe ich noch Familie und Freunde. In Meinerzhagen komme ich mittlerweile aber auch sehr gut klar, ich kann hier gut arbeiten. Doch das Sulinger Rathaus liegt eine halbe Stunde von meinem Elternhaus entfernt. Beruflich zieht es mich halt wieder in meine Heimat.“ ▪ beil

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