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Auch „BAFF" leidet unter Corona

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Die neue 1. Vorsitzende des Fördervereines Nadine Kaus (links), ihre Stellvertreterin Evi Hanses und die Vorsitzende der Awo-Beratungsstelle Susanne Bisterfeld (rechts) möchten, dass die durch Spenden finanzierte Jugend-Online-Beratung fortgeführt wird.

Meinerzhagen – Der „Förderverein Beratungsstelle der Awo – Freunde und Förderer“, kurz BAFF, leistet wichtige Arbeit. Und er hat einen neuen Vorstand. An der Spitze des Vereines steht nun Nadine Kaus, an ihrer Seite übernimmt Evi Hanses das Amt der 2. Vorsitzenden.

Und auch diese beiden engagierten Frauen haben schon seit Monaten mit einem Problem zu kämpfen: Corona. „Bis zum März 2020 lief der Beratungsalltag in gewohnten Bahnen. Dann aber kam der Lockdown aufgrund von Corona und wir stellten unsere Arbeit um“, berichtet Susanne Bisterfeld, Leiterin der Awo-Beratungsstelle am Prumbomweg in Meinerzhagen.

Was sich seitdem geändert hat, beschreibt sie so: „Die Beratungen wurden zunächst telefonisch oder digital durchgeführt, wobei die Eltern aus der laufenden Beratung die telefonische Vari-ante bevorzugten. Einzelberatungen liefen gut, Paar- oder Elternberatung nach Trennung waren problematisch.“ Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins wurde deutlich, dass die Pandemie große Auswirkungen hat, auch was die Finanzen angeht. „Aufgrund von Corona gibt es wenig zu berichten. Aktionen, um Spenden zu sammeln, gab es nicht“, lautet das ernüchternde Fazit. Das wirkt sich auch auf die Arbeit von BAFF aus: „Wir brauchen für die Jugend-Online-Beratung jährlich etwa 6000 Euro. Großspender, die Firma Busch und Müller, die Rotarier und Inner Wheel, sorgen für Einnahmen, wie der restliche Betrag auf der Haben-Seite verbucht werden kann, ist aber noch unklar. Deshalb sind Spenden für den Förderverein immer willkommen. 

Wie wichtig die Online-Beratung ist, verdeutlicht Susanne Bisterfeld: „Dieses Angebot wird sehr rege genutzt, allerdings von öffentlichen Stellen nicht bezuschusst, weshalb wir auf Spenden angewiesen sind.“ In Schulen biete man beispielsweise Präventionsarbeit zum Thema Cybermobbing an. Im Nachgang dazu sei die Online-Beratung sinnvoll und es werde davon auch Gebrauch gemacht, erläutert Bisterfeld weiter. Das sei in Zeiten der Pandemie so nicht mehr zu leisten, weil man auf den Besuch in den Schulen verzichten müsse. Bisterfeld: „Wir haben deshalb Lehrer geschult, welche diese Einheiten zum Thema Cybermobbing nun übernehmen.“ 

Dass weitere Volmestädter für die Arbeit des Fördervereins zu begeistern sind, das wünschen sich Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle und von BAFF nun sehr. „Es soll in weiteren Treffen überlegt werden, wen man um Spenden und/oder eine Mitgliedschaft bitten kann“, heißt es.

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