Das Flüchtlingsheim wird renoviert

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Hans-Erich Schmidt und Frank Rohrmann vor der Unterkunft an der Immecker Straße, wo jetzt altes Dämmmaterial von den Fußböden und Elektrogeräte auf den Abtransport warten.

Meinerzhagen - Bis zu 65 Flüchtlinge waren in der Asylbewerber-Unterkunft an der Immecker Straße untergebracht. Das ist seit einige Tagen anders, denn das Haus steht leer – allerdings nur übergangsweise.

Von Jürgen Beil

Bürgermeister Jan Nesselrath und dem Team um Hans-Erich Schmidt, Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales, ist es in diesem Zeitraum gelungen, die Hilfe suchenden Menschen anderswo unterzubringen. Dazu bedurfte es der Hilfe eines Partners, der in der Meinerzhagener Baugesellschaft (MBG) gefunden wurde. Alle Flüchtlinge, die in der Immecke ein Zuhause gefunden hatten, wurden umquartiert. Sie leben jetzt in Räumen, die die MBG zur Verfügung stellte.

Die „Gunst der Stunde“ wird nun von der Stadt genutzt, um das Haus Immecker Straße gründlich zu renovieren. Das Inventar wurde bereits ausgeräumt, selbst der Dämmstoff auf den Fußböden ist schon entsorgt.

In den kommenden Wochen wird weiter saniert, zurzeit sind Maler damit beschäftigt, die Wände anzustreichen. Und auch der Baubetriebshof ist einbezogen. Vorarbeiter Frank Rohrmann war am Mittwoch mit Hans-Erich Schmidt wieder vor Ort, um die weitere Vorgehensweise abzusprechen und sich um den Abtransport von Elektrogeräten und weiterem Inventar zu kümmern.

Wenn das Haus wieder hergerichtet ist, sollen hier erneut Flüchtlinge eine Bleibe finden. Denn damit, dass der „Zustrom“ an Asylbewerbern abreißt, rechnen weder Politik noch Verwaltung.

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