Stadion Oststraße: Kampf den Granulat-Klumpen

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Die Granulat-Klumpen, die sich in der Gummimatte verfangen hatten, wurden mit einer Schaufel in einen Plastiksack verfrachtet. Auch Handarbeit war für den Mitarbeiter der Firma Polytan angesagt.

Meinerzhagen - Kampf den Klumpen: Auf dem Kunstrasen im Stadion an der Oststraße wurde am Mittwoch daran gearbeitet, das verklumpte Gummigranulat zu beseitigen.

Bekanntlich neigten die Körner dazu, bei Hitze „zusammenzubacken“ und unter den Fußballschuhen große „Fladen“ zu bilden. Die Firma Polytan, die das Granulat einst aufgebracht hat, kommt mit dieser Maßnahme ihrer Gewährleistungspflicht nach.

So einfach, wie sich die Mängelbehebung anhört, ist sie in der Praxis aber nicht. Zunächst wurde mit einer Spezialmaschine ein Pflegedurchgang gestartet, um das Granulat aufzulockern. Weil der Platz allerdings bei der morgendlichen Witterung feucht war, musste dann eine mehrstündige Pause eingelegt werden, um das Abtrocknen abzuwarten. Erst danach konnten die Granulatklumpen auch aus tieferen Schichten aufgenommen werden. 

Ob diese Maßnahme uneingeschränkt Erfolg hat, lässt sich allerdings noch nicht definitiv sagen. Valko Gerber vom städtischen Fachbereich Technischer Service erläutert, warum das so ist: „Ein Teil der alten Granulatkörner werden weiter auf dem Platz bleiben. Weil viele Tonnen davon aufgebracht sind, lässt sich einfach nicht alles entfernen. Es könnte also sein, dass unter den Fußballschuhen weiterhin einzelne Körner aufgesammelt werden und es zu einer Art Schneeballeffekt kommt, bei dem sich an der Sohle immer mehr Körner ansammeln.“ Eventuell, so Gerber weiter, sei deshalb ein weiterer Durchgang nötig, um noch mehr altes und klebendes Granulat aufzunehmen. Das werde sich aber erst dann zeigen, wenn es wieder heiß werde.

Die Stadt hat aber nach Kräften vorgebeugt, um die Probleme so gering wie möglich zu halten. Gerber: „Wir haben in der Vergangenheit einmal monatlich einen Pflegedurchgang gemacht und so bereits einige Klumpen herausgeholt.“

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