Airhockeytisch eingeweiht

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Stefan Laartz und Jürgen Ackerschott von der Firma Otto Fuchs übergaben im Beisein von Schulleiterin, Lehrern und Schülern der Realschule die Schläger für das neue Spiel.

Meinerzhagen - Mit rasanten Spielen wurde am Freitag der neue Airhockeytisch der Städtischen Realschule Meinerzhagen eingeweiht und ein Projekt abgeschlossen, das bereits im vergangenen Jahr vor den Sommerferien von drei Wahlpflichtkursen in Angriff genommen und jetzt mit Unterstützung der Firma Otto Fuchs, dem Kooperationspartner der Schule, erfolgreich beendet werden konnte.

Der Kurs Sozialwissenschaften hatte dem Technikkurs den Auftrag zum Bau eines Airhockeytisches erteilt, der Informatikkurs hatte die notwendigen Berechnungen übernommen und Mitarbeiter des heimischen Unternehmens hatten den Technikkurs mit ihrem Know-how bei der Konstruktion unterstützt. Während eines dreiwöchigen Praktikums bei Fuchs war mit dem Bau begonnen worden, der aber leider nicht beendet werden konnte, da ein Teil des benötigten Materials noch nicht geliefert worden war.

Der Beharrlichkeit von Matthias Epp, Philipp Justin Hupperich und Tom Fleischer ist es zu verdanken, das der Tisch jetzt doch seiner Bestimmung übergeben werden konnte, denn ein halbes Jahr lang arbeiteten sie jeden Montag zwei Stunden in den Räumen des Unternehmens an seiner Fertigstellung. Unterstützung bekamen sie dabei von den Auszubildenden des Betriebes.

Bevor der neue Tisch im Beisein von Jürgen Ackerschott, Leiter der Ausbildungswerkstatt, und Stefan Laartz, Leiter Personalentwicklung und Weiterbildung bei Fuchs, enthüllt wurde, erläuterte Matthias Epp in einer Präsentation die einzelnen Arbeitsschritte und zog eine Bilanz: „Wir haben viel gelernt, im Team gearbeitet, kommuniziert und konstruiert. Wir haben einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen, der uns bei der Berufswahl eine große Hilfe war“.

Stefan Laartz dankte Schülern und Lehrern für die gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt, das nicht zuletzt wegen der Durchsetzungsfähigkeit und Hartnäckigkeit, die die Schüler bewiesen hätten, beispielhaft sei. „Es gehört einiges dazu, nach dem Praxisschock – wenn man erkennen musste, dass eine Idee nicht eins zu eins umsetzbar ist – dran zu bleiben, gemeinsam neue Wege zu suchen, an der Realisierung zu arbeiten und dafür die Freizeit zu opfern“, lobte er das Engagement der drei Schüler, die im Herbst eine Ausbildung beim heimischen Unternehmen beginnen werden.

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