Vorschlag für Ausschuss

Jetzt sollen Partnerstädte den Kreisel prägen

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So könnte der neue Kreisel bald aussehen.

Meinerzhagen - Die Gestaltung des neuen Kreisverkehrs wird konkreter - das geht aus der Ankündigung der Stadtverwaltung zum nächsten Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt hervor. Aber: Vom "Krugmann-Kreisel" ist darin keine Rede mehr.

Stattdessen favorisieren die Fraktionen offenbar den Verweis an die Städtepartnerschaften. „Für die Innenfläche des Kreisverkehrs an der Stadthalle ist ein Gestaltungsvorschlag erarbeitet worden. Neben dem Logo der Stadt selbst, dem grünen, schräg gestellten ,M’, sollen auch die Stadt-Logos, Schriftzüge und Wappen der Partnerstädte Kampen und Saint-Cyr-sur-Loire prominent zur Geltung gebracht werden. Besondere Highlights sollen zudem fünf schlanke Aluminium-Stelen mit einer Höhe von jeweils 2,50 Metern werden, in die die Namen der vom Kreisverkehr abgehenden Straßen eingelasert werden könnten – mittels LED-Beleuchtung“, heißt es in der Mitteilung. 

Ergänzt durch eine Bepflanzung auf den freien Flächen des Kreisverkehrs, soll so ein "attraktives Entree" ins Stadtzentrum geschaffen werden, das zudem durch die Verwendung von Aluminium als Material eine Referenz zum Wirtschaftsstandort Meinerzhagen herstellt. Für die Gestaltung des Kreisverkehrs sind im städtischen Haushalt 50 000 Euro veranschlagt. 

Keine Rolle mehr spielt offenbar der einstige Plan, der Firma Krugmann in Sachen Gestaltung eine besondere Rolle zukommen zu lassen. „Ergänzend laufen Gespräche mit ansässigen Unternehmen in Bezug auf weitere Projektunterstützung“, teilt die Stadt jedoch mit. 

Straße soll "An der Volme" heißen

Mit dem Vorschlag zur Gestaltung des Kreisverkehrs ist auch die Frage nach der Benennung des neu geschaffenen Straßenabschnitts zwischen Kreisverkehrsplatz an der Stadthalle und der Einmündung in die Volmestraße beim Hit-Markt zu klären. In der PSVU-Sitzung steht daher der Vorschlag zur Diskussion, den Namen „An der Volme“ zu vergeben.

Der Ausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 12. September, aber auch mit anderen Themen beschäftigen. Nachdem bereits erste Pflegemaßnahmen im Volkspark durchgeführt wurden, sind nun die konkreten Ausführungsplanungen für einen Großteil der weiteren Maßnahmen erarbeitet worden. Dazu gehören unter anderem die Veränderung der Wegeführung, die Umgestaltung der Parkzugänge sowie die Anlage eines neuen Parkzugangs über eine Rampe, der Neubau eines Mehrgenerationen-Spielplatzes mit Boule-Bahn, die Neuanlage einer Terrasse mit barrierefreiem Zugang zur Villa im Park, einer kleinen Rasentribüne und eines Schachspielfeldes. Insgesamt werden Kosten in Höhe von rund 212 000 Euro einkalkuliert. Einige dieser Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr anlaufen. Das gesamte Projekt, für das insgesamt ein Budget von 520 000 Euro vorgesehen ist, soll laut Stadt – wie auch die Renovierung der Villa – im Jahr 2018 abgeschlossen werden. 

In einigen Meinerzhagener Dörfern und Ortschaften gibt es keine Straßennamen. Aus diesem Grund hatte die Dorfgemeinschaft Hardenberg bereits vor längerer Zeit einen Orientierungsplan in der Ortsmitte angebracht. Dieser müsse nun erneuert werden, was die Stadt zum Anlass nehmen will, Orientierungspläne für insgesamt acht Ortslagen in Form eines Schaukastens zu erstellen. „Diese wären – neben Hardenberg – Hösinghausen, Lengelscheid, Hahnenbecke, Wilkenberg, Rinkscheid, Spädinghausen sowie Nordhellen. Die Zustimmung der Gremien und der Bewohner vorausgesetzt, soll diese Anschaffung im Rahmen eines Leader-Projekts erfolgen“, wird informiert. 

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