Prominenter Besuch beim Soft- und Hardware-Spezialisten

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Dr. Matthias Heider und Ralf Schwarzkopf (von links) ließen sich von „ies“-Geschäftsführer Martin Steger Betrieb und Außenanlagen zeigen.

MEINERZHAGEN - Der Anlass für den Besuch des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider bei der Meinerzhagener Firma „ies“ am Darmcher Grund war am Dienstag eine neue Mitgliedschaft.

Von Jürgen Beil

Dr. Heider, Bezirksvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) in Südwestfalen, war dabei in Begleitung von Ralf Schwarzkopf. Der wiederum ist Angehöriger des MIT-Landesvorstandes NRW.

„ies“ steht für „intelligent embedded systems“ – eine Beschreibung für das, was das Unternehmen in Meinerzhagen produziert. Die Firma ist spezialisiert auf intelligente Soft- und Hardware, die ganz auf den Kunden zugeschnitten ist und die sich beispielsweise in Fahrkartenautomaten der Bahn findet.

„ies“-Geschäftsführer Martin Steger begrüßte die Gäste in seinem Betrieb, wo Dr. Heider und Schwarzkopf ihrem Gastgeber eine ganz besondere Urkunde überreichten: „Sie sind das 110. MIT-Mitglied in Südwestfalen – auch deshalb sind wir sehr an ihrem Betrieb interessiert und heute hier. Darüber hinaus habe ich den Eindruck gewonnen, dass die ies-Perspektive eine sehr gute ist“, führte Dr. Heider aus.

Davon hatten sich die Besucher nach einer mehr als einstündigen Präsentation der Firma „ies“ und einem Betriebsrundgang schließlich selbst ein Bild gemacht – und sie erfuhren, dass zwar auf vielen technischen Anlagen der Schriftzug „ies“ nicht zu finden ist, aber dennoch dort „intelligent embedded systems“ aus Meinerzhagen bei der Arbeit sind. Dafür gibt es die vielfältigsten Beispiele. So sorgt beispielsweise auf Fregatten der Bundesmarine ein Computer-Baustein von „ies“ dafür, dass der Bordhubschrauber nach der Landung bei rauer See sicher wieder an Bord genommen werden kann mittels automatischer Zugeinrichtung der Verfahranlage. Die Anforderungen an „ies“-Produkte sind dabei enorm – auch in zivilen Bereichen, wie den Spezialmonitoren für medizinische Diagnostik.

Dass es „ies“ gut geht, bestätigte Martin Steger auch im Gespräch mit seinen Besuchern. Von der Stadt habe man die Zusage, dass ein benachbartes Grundstück bis zum Jahr 2017 für die Firma reserviert wird. „Expansion nicht ausgeschlossen“, hieß es.

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