Arbeiten bei Firma Fuchs

Fuchs-Großpresse wird demontiert - Geräusch- und Rauchbelästigung möglich

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„Ausgebrannt“: Die 1964 eingeweihte 30 000-Tonnen-Großpresse wird durch eine neue ersetzt.

Die Tage einer echten „Legende“ unter den Pressen der Firma Otto Fuchs im Stammwerk in Meinerzhagen sind gezählt: Nach mehr als 50 Jahren in Betrieb hat die 30.000-Tonnen-Großpresse am 21. August die letzten Bauteile produziert.

Meinerzhagen – Nun wird sie nach und nach demontiert, um am Ende verschrottet zu werden. Und das wird nicht zu übersehen sein. Ab Donnerstag, 10. September, wird ein Großkran für etwa fünf Wochen zum Einsatz kommen, um die gigantischen Altteile aus der Halle heben zu können. Die größten von ihnen werden auf dem Werksgelände zerkleinert, wodurch es tagsüber zu Geräusch- und Rauchbelästigungen kommen könnte, wie das Unternehmen im Vorfeld mitteilt. 

Zudem würden zahlreiche Lkw über den Kappellenweg rollen, um die Reste der alten Presse abzutransportieren. Die 1964 als weltweit größte, privat finanzierte Gesenk-Schmiedepresse eröffnete Anlage – Kosten damals: 10 Millionen D-Mark – wird durch ein neues Modell ersetzt. Im Oktober sollen die Aufbauarbeiten der gleichdimensionierten Presse beginnen. Mit dem Ende der Arbeiten wird im Dezember gerechnet.

Info-Hotline

Das Unternehmen Otto Fuchs bietet Bürgern, die Fragen zu den Arbeiten oder deren Auswirkungen haben, eine Info-Hotline an. Sie ist unter Tel. 0 23 54/7 35 82 zu erreichen.

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