Meinerzhagen investiert 2013 auch in Valbert

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Das in den vergangenen Jahren sanierte und umgebaute Gerätehaus Valbert. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Wenn der Rat in seiner Sitzung am 26. November das Bauprogramm der Stadt für das Jahr 2013 im Rahmen der abschließenden Beratung des Gesamtetats genehmigt, werden auch in erheblichem Umfang Haushaltsmittel für Maßnahmen im Ebbedorf Valbert freigegeben.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt, legte die Verwaltung das 54 seitige Papier nebst Anlagen vor. Insgesamt 8,7 Millionen Euro umfasst der Kostenrahmen der darin aufgelisteten Projekte. Hauptanteil an dieser Summe haben die Arbeiten an Kanälen und Straßen, aber auch die Ausführung der „Regionale 2013-Projekte“. Für die Valberter geht es dabei um die Einrichtung der Radportale im Zusammenhang mit dem Projekt „Biggesee-Listersee“. Nach den Plänen der Verwaltung sollen an den Standorten an der Listerhalle in Hunswinkel und in Valbert im Bereich der Ihnewiesen kleine, mit Hecken eingefasste Plätze errichtet werden. An ihnen sollen Infotafeln, Fahrradständer und Ruhebänke Informationen zum „großen Bigge-Lister-Rundweg“ und der Region geben und zum Ausruhen einladen.

Ebenso gehört zu den Regionale-Maßnahmen der angedachte Radweg Mühlhofe- Albringhausen und die Umgestaltung der Badestelle Windebruch.

Fortgeführt werden auch begonnene Maßnahmen, wie die Sanierung des Kinder-Planschbeckens im Valberter Freibad und die Renaturierung der Ihnewiesen. In diesem Bereich ist – ebenfalls nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens – die Anlegung eines Parkplatzes vorgesehen (rund 175 000 Euro Kosten).

Nachdem in den vergangenen Jahren am Gerätehaus der Feuerwehr an- und umgebaut und ebenfalls in eine neue, wärmedämmende Fassade sowie eine neue Dacheindeckung investiert wurde, steht nunmehr der Austausch der Heizungsanlage an.

Seit knapp 30 Jahren verrichtet die heutige Anlage ihren Dienst und entspricht somit logischer Weise nicht mehr den aktuellen Anforderungen.

„Die neue Heizung soll die Anforderungen zur Energieeinsparung von rund 30 Prozent gegenüber der alten Anlage erfüllen und somit helfen, Geld zu sparen“, so Heinz-Georg Föster vom städtischen Gebäudemanagement auf Nachfrage der MZ.

Vorgesehen ist ein „kompletter“ Austausch vom Wärmeerzeuger, über Pumpen bis hin zur Regelungstechnik. Rund 50 000 Euro sind für die Vergabe eines Planungsauftrages an ein Fachbüro für Heizungstechnik vorgesehen.

Für rund 55 000 Euro soll an der Ebbeschule eine „Lücke“ geschlossen werden. Der zwischen dem Altbau mit Verwaltungsbereich und dem Neubau mit Klassenräumen befindliche Bereich mit den Schülertoiletten und vorgelagerter, zum Schulhof hin offener Pausenhalle, soll geschlossen werden.

Trotz Überdachung ist dieser Bereich der Witterung (Kälte, Schlagregen, Schnee) ausgesetzt. „Der unbefriedigende Zustand soll mit den eingeplanten Mitteln grundlegend verbessert werden. Hierzu wollen wir im Wesentlichen eine transparente Fensterfassade mit Türen einsetzen, das Dach wärmedämmen und Heizkörper einbauen“, so Heinz-Georg Föster.

Gleichzeitig wird mit der Maßnahme einem Wunsch der Schulleitung entsprochen und ein neuer Raum geschaffen, welcher für verschiedene Aktivitäten in den Pausen sinnvoll genutzt werden kann. Darüberhinaus wird die Maßnahme auch den Betrieb der offenen Ganztagsschule (OGS) dadurch erleichtern, dass die Schülerinnen und Schüler die Toiletten, unabhängig vom Wetter, jederzeit trockenen Fußes erreichen können.

Nachdem bereits der Bodenbelag der Pausenhalle 2011 saniert werden konnte, sollen nunmehr in 2013 die „Restarbeiten“ umgesetzt werden. ▪ jjh

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