Gerätehaus in Haustadt: Dicke Luft ist jetzt passé

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Mit einer Hubbühne und zu zweit, montierten die Mitarbeiter der Firma Ecovent den Lüfter.

Haustadt - Dicke Luft im Gerätehaus der Feuerwehr? Das ist ab sofort auch in Haustadt passé.

Seit ein paar Tagen nämlich verrichtet dort eine nagelneue Absauganlage ihren Dienst.

Damit gehört auch die umständliche Abgasentlüftung durch die vorhandenen Fenster und Tore der Fahrzeughalle der Vergangenheit an.

Jetzt gibt es nur noch das Feuerwehrgerätehaus in Lengelscheid, das noch mit einer solchen Anlage ausgerüstet werden muss. Dort ist nach wie vor die Belüftung von Hand angesagt.

Dieser Methode mussten sich auch die Feuerwehrleute in Haustadt bisher bedienen. Nach dem Ein- und Ausfahren der Einsatzfahrzeuge wurden dazu Fenster und Tore weit geöffnet. Speziell bei den Fenstern war das mit einem gewissen Aufwand verbunden, musste man dazu doch auf ein an der Wand der Fahrzeughalle stehendes Regal klettern, erinnern sich die Wehrleute noch lebhaft. „Wir sind froh, dass wir jetzt diese optimale Lösung haben“, äußerte sich ein erfreuter Martin Pätzold, Zugführer der Einheit, gegenüber der MZ.

Gut zwei Tage benötigten die Mitarbeiter der Firma Ecovent aus Lübbecke zur Montage der Anlage. Laufschienen aus Aluminium, blaue Schläuche, die mit ihren Laufschlitten in diesen Schienen geführt werden, zählten unter anderem dazu. Genau wie die Leitungen, mit denen die Abgase nach außen geführt werden und das spezielle Belüftungsaggregat. Mit einer Hubbühne und zu zweit, wurde das Gerät unter das Hallendach gehoben und dort mit entsprechenden Sicherungsseilen versehen festgeschraubt.

Rund 20 000 Euro kostet die Anlage im Haustädter Gerätehaus – einschließlich Einbau. Über je einen Abgasschlauch, welcher auf den Auspuff der beiden großen Feuerwehrfahrzeuge gesteckt wird und luftdicht abschließt, entweichen nun die Abgase in die Außenluft.

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