Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Großeinsatz in Meinerzhagen: Feuer in Mehrfamilienhaus

Brand in Mehrfamilienhaus an der Birkeshöhstraße in Meinerzhagen
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Im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Birkeshöhstraße brach am Mittwochvormittag ein Feuer aus.

Ein Brand im Dachgeschoss eines Hauses an der Birkeshöhstraße löste am Mittwoch um 10.50 Uhr einen Großeinsatz der Feuerwehr aus

Meinerzhagen – Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dach. Waren zunächst nur die Drehleiter und ein Löschfahrzeug ausgerückt, folgten durch Nachalarmierung und Sirenenalarm rasch weitere Einsatzkräfte. Schließlich waren 50 Wehrmänner des Löschzuges 1 und des Löschzuges Willertshagen/Lengelscheid mit zehn Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter war Marc Schulte.

Dach kühlen, Feuer löschen

Die Feuerwehr musste sich zeitgleich zwei Aufgaben widmen: Der Brand in der einen Doppelhaushälfte musste gelöscht, ein Übergreifen auf die zweite Haushälfte verhindert werden. Dazu riefen die Meinerzhagener Einsatzkräfte auch Nachbarn zur Hilfe: Weil die Feuerwehr Marienheide über einen „Teleskop-Gelenkmasten“ verfügt, wurde dieser angefordert. „Anders als bei unserer Drehleiter lässt sich der Korb, ähnlich wie bei einem Hubwagen, flexibler abwinkeln. Das war wichtig, um von der Straße aus an die hintere Dachhälfte zu kommen, wo ebenfalls gelöscht werden musste“, erläuterte Stadtbrandinspektor Christian Bösinghaus. Beide Ziele wurden erreicht, die eine Haushälfte blieb vom Feuer verschont, die Flammen auf der anderen Seite wurden gelöscht – auch mit Hilfe von Wehrmännern mit Atemschutzgeräten, die im Inneren bis zum Dachstuhl vordrangen.

Niemand wurde verletzt

Verletzt wurde bei dem Brand niemand, allerdings mussten sich die Bewohner bei Freunden und/oder Verwandten einquartieren. Nun wird der Schaden analysiert. Erst wenn es ein genaues Lagebild gibt, können die Betroffenen wieder in ihre Wohnungen zurück. Schon am Nachmittag machte sich ein Dachdecker daran, das Dach provisorisch abzudichten. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen höheren fünfstelligen Betrag. Im Einsatz waren auch das Rote Kreuz, die Polizei, das Ordnungsamt und der Rettungsdienst.

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