Festliches Konzert in der evangelischen Kirche

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Zu einen festlichen und abwechslungsreichen Konzert unter der Leitung von Chordirektorin Astrid Höller-Hewitt hatte der gemischte Chor „Westfalia“ Valbert am vergangenen Samstag in die evangelische Kirche eingeladen. Die Gastgeber eröffneten den musikalischen Reigen. ▪

Valbert ▪ Zum Präludium in e-Moll, gespielt von Gerold Beck auf der Orgel, zog der gemischte Chor „Westfalia“ Valbert in die evangelische Kirche ein, deren Reihen zum festlichen vorweihnachtlichen Konzert, zu dem der Chor vor dem dritten Adventssonntag eingeladen hatte, gut besetzt waren.

Ein Licht der Freude, Hoffnung und Liebe wollte der Chor mit seiner Programmfolge von altbekannten und neu arrangierten Liedern für seine Zuhörer entzünden, und der anhaltende Beifall den das Publikum den Sängern und Musikern nach dem Konzert stehend zollte, zeigte, dass er sein Ziel erreicht hatte.

Mit Dieter Frommlets „Zündet die Lichter der Freude an“ intonierten die Gastgeber das Motto des Abends, um dann mit „O Tannenbaum“ eines der bekanntesten Weihnachtslieder anzustimmen, von denen noch weitere zu hören sein sollten, etwa von der Solistin und Sopranistin Eva Pick, die derzeit in den Reihen der „Westfalia“ singt. Der Männerchor Ohle 1882 setzte bei seinem Vortrag mit „Leise rieselt der Schnee“, dem „Christrosenlied“ und „Weihnachtsglocken“ diesen Melodienreigen fort.

Als weiterer Solist begeisterte Hans Albert Demer mit volltönender Bassstimme und mehreren Vorträgen, darunter auch „Der kleine Trommler“ oder „Weisser Winterwald“. Der „Wunsch nach Menschlichkeit“ braucht keine Jahreszeit, dass man an andere denkt, sich Zeit und Liebe schenkt“ sang Demer, und griff damit einmal mehr die Intention dieses Konzertes auf. Zusammen mit Eva Pick sang er, wie schon im letzten Jahr, den „Abendsegen“ aus Humperdincks Oper“ „Hänsel und Gretel“.

Mit Marc Hewitt an der Trompete war auch ein Nachwuchsmusiker mit von der Partie. Begleitet von Chordirektorin Astrid Höller-Hewitt am Klavier, die das gesamte Konzert leitete, trug er Johann Sebastian Bachs „Air“ sowie einen festlichen Marsch vor. Bei der „Petersburger Schlittenfahrt“, zu der die Chordirektorin und Gerold Beck vierhändig am Klavier einluden, sorgte er außerdem für die unverzichtbaren Schlittenglöckchen.

Zum Abschluss des abwechslungsreichen Konzertes war nocheinmal die Valberter „Westfalia“ mit „Weihnachtsstern“ zu hören und gemeinsam mit Hans Albert Demer bei „Weihnachten bin ich zu Hause“. Stimmgewaltig dann das Finale mit allen Beteiligten und „O heil´ge Nacht“. Doch diesen Schlussakkord wollte das Publikum nicht akzeptieren und forderte vehement eine Zugabe, die ihm mit „Jerusaleum“ auch gewährt wurde.

„Die Fähigkeit zum Staunen, die Phantasie und den Mut anderen ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren“ wünschte Pastor Winterhoff den Zuhörern mit seinem Segenswort, bevor diese sich erhoben, um mit den Sängern und Musikern „O du fröhliche“ anzustimmen. ▪ luka

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