Kantorin Gerlinde Rentrop verabschiedet 

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Pastorin Petra Handke und Pastor Klaus Kemper-Kohlhase verabschiedeten „ihre“ Kantorin Gerlinde Rentrop.

Meinerzhagen - Zum letzten Mal in ihrer Eigenschaft als Kirchenmusikerin und Kantorin dirigierte Gerlinde Rentrop am Sonntag den Posaunen- und den Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde.

Das tat sie bei dem festlichen Gottesdienst, der zum Abschied der Kantorin in der Jesus-Christus-Kirche von den Pastoren Klaus Kemper-Kohlhase und Petra Handke geleitet wurde. Neben Gerlinde Rentrop begleitete Ben Köster an der Orgel den Gottesdienst.

In seiner Predigt richtete Pastor Kemper-Kohlhase seinen Blick auf die evangelische Kirchengemeinde in Meinerzhagen und darauf, was diese Gemeinde ausmache. Das seien neben den zahlreichen Gruppen und Kreisen vor allem aber die Menschen in der Gemeinde. Die Kirche sei ein wandelndes Gottesvolk, in dem sich ständig etwas verändere. „Was aber allein bleibt, ist das Licht. Das Licht Jesus Christus.“ 

So sei aber auch eine Gemeinde ohne Kirchenmusik nicht lebenswert, wie es Gerlinde Rentrop in einem Interview in Anlehnung an die Worte von Loriot gesagt habe, führte Kemper-Kohlhase weiter aus. Was in Erinnerung an Gerlinde Rentrop bleibe, seien vor allem die beeindruckenden Konzerte, die sie begleitet habe.

Gerlinde Rentrop, die noch einmal in einem kurzen Rückblick über ihren beruflichen Werdegang sprach, unterstrich, dass sie inzwischen die Kirchenmusik lieber habe als damals den Schuldienst. „Aus dem Schuldienst bin ich mit lachenden Augen gegangen. Jetzt gehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge.“ 

„Wir werden dich vermissen“, sagte Pastor Kemper-Kohlhase, der gemeinsam mit Pastorin Petra Handke der scheidenden Kirchenmusikerin einen Blumenstrauß und einen Gutschein für Konzertveranstaltungen überreichte. Einen weiteren Blumenstrauß erhielt auch Alexandra Kusch, die die Lücke, die Gerlinde Rentrop hinterlässt, vorerst schließt.

Mit einem spontanen Canon „Dona nobis pacem“ und mit lang anhaltendem Applaus verabschiedete sich die Gemeinde von der beliebten Kantorin in der voll besetzten Jesus-Christus-Kirche.

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