Lichterglanz in Meinerzhagen

Bilanz der Ideen: So hell leuchtet Meinerzhagen in der Weihnachtszeit

Weihnachtsbaum auf dem Otto-Fuchs-Platz.
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Weihnachtsbaum auf dem Otto-Fuchs-Platz.

Keine Frage: Die Weihnachtsbeleuchtung in der Meinerzhagener Innenstadt ist stimmungsvoll – aber keine, die sich vom üblichen Lichterglanz absetzt. Dabei waren schon viele Ideen zur Optimierung im Umlauf. Ein Rückblick.

Meinerzhagen – Wir schreiben das Jahr 2011, genauer gesagt die Vorweihnachtszeit. Der Meinerzhagener Innenstadt drohte eine traurige Neuerung: Die in die Jahre gekommene Weihnachtsbeleuchtung, bestehend aus Glühbirnenketten mit künstlichem Grün, war nicht mehr zu gebrauchen. Sie kam letztmalig zum Einsatz – und man hatte ein Ziel: Eine kleine Arbeitsgruppe sollte eine neue Weihnachtsbeleuchtung kreieren. Als vorläufig ersten Ersatz hatte der Stadtmarketingverein direkt zusammen mit einigen Anliegern und Geschäftsleuten der Haupt- und Derschlager Straße Herrnhuter Sterne angebracht. Am Ende hingen rund 90 Sterne – und die große Tanne an Pollmanns Eck, geschmückt vom RSV Listertal, vervollständigte das Stimmungsbild.

Ersatz für Lichterketten

2012 folgte im Herbst die öffentliche Präsentation des von der Arbeitsgruppe – bestehend aus Bernd-Martin Leonidas, Jens Groll und Jan Lienenkämper – ausgearbeiteten Konzeptes. Dieses sah vier Module für eine neue Weihnachtsbeleuchtung vor. Neben einem Ersatz der ehemaligen Lichterketten ging es auch um LED-Beleuchtung in Laubbäumen und die Ausleuchtung von geschmückten Weihnachtsbäumen oder weihnachtlichen Motiven. Zu guter Letzt sollten noch Illuminationen von Gebäuden einen strahlenden Abschluss bilden.

Licht-Masterplan

Während dieser Teil des Konzeptes, wenn auch losgelöst vom Bezug zur Weihnacht, erst im „Licht-Masterplan“ aus dem Jahr 2019 aufging, leuchten seit fünf Jahren 22 LED-Lichterketten über der Derschlager-, Haupt- und Kirchstraße. Durch Sponsoren wurden damals die dafür rund 30 000 Euro zusammengetragen. Und so sind im Wesentlichen die Ideen des Konzeptes vorangebracht worden.

Ein Bereich, der im Jahr die 2014/15 mit einbezogen worden war, ist derzeit ohne besonderen Lichterglanz: Dabei hatten gerade die von Reiner Ronge angefertigten schwimmenden Sterne damals auf dem Teich im Park für einen nicht alltäglichen Hingucker gesorgt. Wie es dort weitergeht, ist unklar. „In welchem Umfang wir im Park und rund um die Villa herum noch für Beleuchtung zur Festzeit sorgen werden, ist noch offen“, sagte Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck dazu auf Anfrage.

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