Reise durch Höhepunkte der Schulzeit

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Beim Festakt am Freitagabend erhielten insgesamt 119 Schüler des Evangelischen Gymnasiums ihre Abschlusszeugnisse.

Meinerzhagen - Zum Abschluss des Festaktes in der Stadthalle erhielten am Freitagabend 117 Abiturienten und zwei Schüler des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen (EGM) mit Fachhochschulreife ihre Zeugnisse.

Musikalisch wurden alle Anwesenden vom Chor des EGM unter Leitung von Viktoria Bücher begrüßt.

„117 Schülerinnen und Schüler erhalten heute ihre Abiturzeugnisse und einer davon mit einer Traumnote von 1,0“, eröffnete Bürgermeister Jan Nesselrath, der selber 1992 sein Abitur am EGM gemacht hat, seine Ansprache. Er lobte den Einsatz der Eltern und Lehrer, die mit Herz und Verstand den jungen Leuten eine verlässliche Wissensgrundlage vermittelt hätten.

Musikalisch begleitet wurde der Abend durch einen sechshändigen Klavierbeitrag von Viktoria Büscher, Michael Otto und Christian Erdmann sowie ein Gitarrensolo von Benjamin Tanzius. Auch Kim Leitinger, die mit ihrem Gesang sowie Ukulelen- und Gitarrenspiel die Rede von Schulleiter Sven Dombrowski unterstützte, trug zum besonderen Ambiente des Abends bei. Mit Rückblick, Ausblick und einer besonderen Geschichte in Anlehnung an Eckhard von Hirschhausens Betrachtungen über den Pinguin richtete der Schulleiter humorvolle und nachdenkliche Worte an die Abiturienten.

Abiturienten feiern ihren Schulabschluss

Tags darauf nahmen die Schüler ihre Gäste beim Abiball in der Stadthalle dann mit auf ihre Zeitreise von der fünften Klasse bis zur Übergabe des Reifezeugnisses. Nils Bäcker und Rouven Gebauer führten als „Reiseleiter“ durch Höhepunkte ihrer Gymnasialzeit.

„Stufenpapa“ Frieder Dangendorf nahm das Abi-Motto auf und verglich die scheidenden Schüler mit den Böcken und Schafen, die bei der Apokalypse getrennt werden. Ihre Definitionen von Mensadienst, Studienfahrt, Stundenplänen und Bücherausleihe seien sehr unterschiedlich gewesen. „Aber in Anlehnung des Untertitels ,Wahre Helden sind unsterblich‘ war es mir eine Ehre, die letzten drei Jahre mit euch verbringen zu dürfen.“

Stufensprecherin Cora Casimir rief ihre Mitschüler dazu auf, sich von den Erwartungen zu befreien und ihre Visionen zum Wohlergehen der Gesellschaft umzusetzen. Nicht mit Einschulung, Wechsel zur weiterführenden Schule oder dem Abitur beginne der Ernst des Lebens: „Jeder Tag ist unser Leben, also machen wir was draus!“ Ihren Appell quittierten ihre Mitschüler mit stehenden Ovationen.

Bärbel Schlicht und Manuela Steller-Lübke

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