Arbeiten am Kreisverkehr gestartet

Kreisel bleibt ohne Krugmann-Symbol

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Die Arbeiten am Krugmann-Kreisel haben inzwischen begonnen.

Meinerzhagen - Die Gestaltung der Kalotte (so nennt man den Innenbereich) des Krugmann-Kreisels hat begonnen. Die beauftragten Tiefbauer bereiteten in den vergangenen Tagen die Fundamente für die Stelen und das „M“ vor und verlegten die notwendigen Leitungen für deren Beleuchtung.

Um sie herum kreiste zwar der Verkehr, dennoch hatten die Arbeiter der Tiefbaufirma Sebaly & Füge genügend Platz, um ihre Arbeit zu verrichten. Kein Wunder, denn sie beschränkten sich mit ihren Tiefbauarbeiten auf die sogenannte Kalotte des Krugmann-Kreisels.

Seit dem 23. November 2016 trägt der Kreisverkehr seinen Namen, welcher ihm in der an diesem Tag durchgeführten Ratssitzung auf Antrag von CDU und FDP durch ein Votum mit nur einer Gegenstimme verliehen wurde. Entschieden hatten die Kommunalpolitiker damals auch, dass die Federführung der weiteren Planung in den Händen der Stadtverwaltung liegen solle.

Knapp zehn Monate später präsentierten dann die Fachleute ihre planerischen Vorstellungen im Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt und bekamen dafür wiederum die einhellige Zustimmung. Neben der eigentlichen Wegweisung für die Verkehrsteilnehmer, sind die Hinweise auf die Partnerstädte und eine ansprechende Bepflanzung die wesentlichen Gestaltungselemente.

„Ich gehe derzeit berechtigt davon aus, dass wir bis auf die Bepflanzung alles bis zur Einweihungsfeier des Otto-Fuchs-Platzes fertiggestellt haben“, so Jürgen Tischbiereck auf Anfrage unserer Zeitung. In dieser geht er noch kurz auf den zeitlichen Ablauf ein. „Wir mussten nach der planerischen Darstellung die technische Ausführung im Detail festlegen. Eine Arbeit, bei der die verschiedensten Komponenten eine Rolle spielten.“ So arbeiten an den fünf Stelen und den Stadtwappen beispielsweise neben dem Stahlbauer auch noch der Folierer und Lackierer. Und natürlich spielte auch auf dieser Baustelle der Winter eine nicht unerhebliche Rolle.

Parallel zu den Arbeiten vor Ort, wird nun ebenfalls von den ausschließlich am Projekt beteiligten einheimischen Firmen alles getan, um den Termin ein zuhalten. Am Ende der Arbeiten wird der Kreisel trotz seines Namens eines nicht aufweisen: ein Symbol der Brennerei Krugmann. Die entsprechende Nachfrage in der Sitzung am 13. September 2017 konnte der Ausschussvorsitzende Rolf Puschkarsky (SPD) damals nur mit einem Kopfschütteln beantworten.

Die Gestaltung

Das kommt in den Kreisel: Fünf schrägaufgestellte, „pfeilartig“ gestaltete, etwa 2,50 Meter hohe und schlanke Stelen mit den Straßennamen der Einmündungen. Die Stelen werden doppelwandig hergestellt und sind im Inneren beleuchtet. In der Mitte ein Kreis aus circa 70 Zentimeter hohem Aluminiumblech mit etwa drei bis vier Metern Durchmesser, auf denen die Stadt-Logos, Schriftzüge und Stadtwappen der drei Partnerstädte Meinerzhagen, Kampen und St. Cyr sur Loire auffoliert sind. In der Mitte des Kreises befindet sich das beleuchtete Meinerzhagener „M“. Es ist etwa drei Meter hoch. Kreisförmig angelegte attraktive Begrünung/Bepflanzung der sichtbar verbleibenden Freifläche mit Rasen und in der Höhe abgestuften bodendeckenden, blühenden Gehölzen, beziehungsweise Stauden.

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