Farbschmierereien und Beleidigung

Ein überraschendes Ende nahm heute der Prozess vor dem Landgericht Hagen.

MEINERZHAGEN ▪ Ein überraschendes Ende nahm heute vor dem Landgericht Hagen der Prozess gegen den 27-jährigen Meinerzhagener. Der Mann soll im November 2008 das Haus seines Nachbarn mit Farbe beschmiert und ihn Anfang 2010 übel beleidigt haben. 

Das Amtsgericht Meinerzhagen hatte den Vorwurf der Sachbeschädigung und Beleidigung als bewiesen angesehen und den Angeklagten im Spätsommer zu einer Geldstrafe in Höhe von 3 600 Euro verurteilt.

Bereits in erster Instanz hatte der Meinerzhagener die Tat jedoch vehement abgestritten, woraufhin er gegen die Entscheidung des Amtsgerichts Berufung eingelegt hatte. Auch in zweiter Instanz, blieb der Angeklagte bei der Aussage, nichts mit der Sache zu tun zu haben. Nach einem langen ersten Verhandlungstag vor der Berufungskammer des Hagener Landgerichts Ende November, sollte der Prozess heute eigentlich mit weiteren Zeugen in die nächste Runde gehen.

Doch dazu kam es erst gar nicht. Grund: Noch vor Verhandlungsbeginn nahm der 27-Jährige Volmestädter plötzlich die Berufung zurück. Damit ist nun das Urteil des Amtsgerichts Meinerzhagen rechtskräftig, was bedeutet, dass der Meinerzhagener jetzt die Geldstrafe in Höhe von 3 600 Euro zahlen muss. ▪ jape

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