Fanfarenzug feiert ein (fast) perfektes Fest im Park

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Im Sturm eroberten die Fanfaren-Mariechen am Sonntag im Park die Herzen der Zuschauer mit ihren temperamentvollen Tänzen. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Wochenlang hatte es in Meinerzhagen nicht geregnet. Ausgerechnet Sonntag gab es Schauer, als der Fanfarenzug Meinerzhagen zu seinem Parkfest eingeladen hatte. Vorsichtshalber hatten die Besucher Regenschirme mitgebracht, doch neben ein paar Schauern schien zumeist die Sonne und es war trocken, jedoch kühl. So hatte der Fanfarenzug Glück im Unglück.

Viele Gäste konnte der Vorsitzende Helmut Grünewald Sonntag begrüßen. Der amtierende Meinerzhagener Schützenkönig Dieter Bender war mit einer Abordnung da. Aus Kierspe kam der Reservezug und auch der König des Allgemeinen Schützenvereins, Oliver Hohage, war mit seinem Hofstaat zugegen. Für sie und alle anderen Besucher hatte der Fanfarenzug Meinerzhagen ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Fanfarenzüge aus Marienheide, Sassenberg und Lieberhausen waren zu Gast, aber auch das Jugendblasorchester Lennetal, ebenso die Fanfaren-Mariechen, die Tanzgruppe des Fanfarenzuges. Es war keine Marschmusik, die der Nachwuchs aus dem Lennetal für den Sonntag eingeübt hatte. Andrew Lloyd Webber gehörte zu ihren bevorzugten Komponisten und so spielten sie Musicalmelodien schwungvoll auf der Bühne im Stadtpark an der Bahnhofstraße. In den Karneval zurückversetzt fühlte sich das Publikum, als der Fanfarenzug Sassenberger Landsknechte seinen Auftritt hatte. Rhythmisch und fröhlich spielten sie Karnevalsschlager und so mancher der Zuhörer bekam wieder Lust auf die fünfte Jahreszeit.

Nicht nur die befreundeten Fanfarenzüge hatten Raum zu zeigen, was sie konnten. Auch der Nachwuchs des Fanfarenzuges, der Jugendzug, hatte seinen festen Platz auf dem Programm. Etwas für das Auge boten die Fanfaren-Mariechen, die in den letzten Wochen auf einigen Bühnen rund um Meinerzhagen zu sehen gewesen sind. Viel Beifall bekamen sie für ihre Showeinlagen und die Begeisterung, mit der sie ihre Tänze aufführten.

Die Landsknechte und ihre Helferinnen hatten an diesem Tag mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. So fiel mehrfach der Strom aus, so dass zum einen die Pommes Frites länger brauchten, bis sie braun wurden, ebenso die Waffeln im Kuchenzelt. Entmutigen ließen sie sich dennoch nicht, denn nach einer Pause funktionierte die Stromversorgung immer wieder.

Mal schien die Sonne, wie an einem schönen Sommertag, mal verdunkelte sich der Himmel und ab und an kam auch ein Schauer herunter. Vertreiben ließen sich die Besucher nicht. Kaum hatte der Regenschauer aufgehört, saßen sie wieder auf den Bänken, genossen die Sonne, die Gesellschaft netter Menschen und die Verpflegungsangebote des Fanfarenzuges Meinerzhagen. ▪ GeG

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