Umfangreiches Bauprogramm vom Ausschuss abgesegnet

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Am „kleinen ZOB“ an der Stadthalle halten künftig nur noch zwei durchfahrende Buslinien.

MEINERZHAGEN -  Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt das von der Verwaltung vorgelegte Bauprogramm für 2014.

Von Horst vom Hofe

Für das nächste Haushaltsjahr ist die Durchführung umfänglicher investiver Baumaßnahmen vorgesehen, wofür der Haushaltsplan-Entwurf die notwendigen Mittel-Ansätze aufweist. Hierzu gehören auch zahlreiche Investitions-Maßnahmen, die – nach Bewilligung von Fördermitteln durch das Land NRW – im Zusammenhang mit den Regionale 2013-Projekten „Oben an der Volme“ und „Biggesee-Listersee“, an denen die Stadt Meinerzhagen beteiligt ist, in 2014 zum Teil zuerst planerisch, zum Teil aber auch schon im Rahmen der konkreten Umsetzung angegangen werden sollen.

Zu den wichtigsten baulichen Unterhaltungsmaßnahmen gehören

- die Erneuerung der Heizungs- und Regeltechnik in der Turnhalle Ebbeschule

- die Erneuerung der Absorberanlage inklusive der Dachabdichtung am Freibad Meinerzhagen

- die Sanierung der Treppen und Gehwege am Verwaltungsgebäude IV an der Bahnhofstraße

- die Erneuerung eines weiteren Teils der Dacheindeckung am Anbau der Realschule

- die Instandsetzung bzw. Nachrüstung der Naturwissenschaftsräume im Schulzentrum Rothenstein

- und die Erneuerung des Prallschutzes an den Kopfwänden in der 3-fach-Turnhalle im Schulzentrum Rothenstein.

Es geht auch um die Erneuerung von Bus-Haltestellen im Stadtgebiet, die zum einen im Zusammenhang mit der Reaktivierung des Bahnverkehrs, zum anderen aber mit der geplanten baulichen Veränderung im Bereich der Stadthalle stehen.

Die für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Meinerzhagen zuständigen Busbetriebe haben ihr ÖPNV-Konzept mit dem Busfahrplanwechsel im Sommer dieses Jahres dahingehend verändert, dass der neu erstellte Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Kapellenweg bereits heute als zentraler Omnibusbahnhof genutzt wird. Die Bedeutung dieses Busbahnhofs wird mit Fertigstellung der Brücke am Bahnhof noch weiter zunehmen, da abstimmungsgemäß die bisher das Gymnasium anfahrenden Busse dann ausschließlich den ZOB anfahren werden, um die heute vorherrschende gefährliche Aus- und Zusteigesituation in der Christoph-Friedrich-Baehrens-Straße vermeiden zu können. Das geändert Buslinienkonzept sieht in diesem Zusammenhang auch nur noch zwei im Bereich der Haltestellen „An der Stadthalle“ durchfahrende Buslinien vor. Die vorhandenen Haltestellen in der Volmestraße an der Sparkasse haben dabei einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. Anstelle des „kleinen ZOB“ an der Stadthalle sollen gemäß vorliegendem städtebaulichen Konzept die an der Stadthalle vorhandenen Bushalteplätze künftig nur noch für die zwei verbliebenen Buslinien vorgehalten werden. Zwei neue Haltestellen sollen südlich der Einmündung Prumbomweg sowie am Rand des geplanten Stadtplatzes geschaffen werden.

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