Schnupperunterricht für Grundschüler

Viele interessierte Besucher kamen zum Tag der offenen Tür des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen.

MEINERZHAGEN ▪ „Heute bin ich nur ausnahmsweise hier, aber nach den Sommerferien gehe ich vielleicht auch auf diese Schule.“ Karolina, die im Moment noch die vierte Klasse besucht, erkundete am Samstag mit vielen anderen Grundschulkindern das Evangelische Gymnasium in Meinerzhagen. Beim alljährlich stattfindenden Tag der Offenen Tür konnten alle zukünftigen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schule mit ihren Eltern drei Stunden lang an einem bunten und informativen Programm teilnehmen.

Um neun Uhr begann der etwas andere Schulmorgen mit einer Begrüßung der Eltern und Schüler in der Aula. Schulleiter Sven Dombrowski stellte sich und die Schule vor und berichtete auch über die Ergebnisse der kürzlich stattgefundenen Qualitätsanalyse, die vor allem das starke soziale Klima am Gymnasium bestätigten. Danach bekamen die Eltern in der Aula weitere Informationen über das Schulkonzept, die besonderen Nachmittagsangebote und das Anmeldeverfahren.

Währenddessen wurde jeder Grundschulschüler und auch die interessierten Realschüler, die bei ausreichender Qualifikation nach der 10. Klasse auf das Gymnasium wechseln können, von einem Schüler aus der Unterstufe durch die Gebäude geführt und besuchte zwei normale Unterrichtsstunden.

Heiner Bald, der am Bamberg Biologie und Erdkunde unterrichtet, wiederholte die Bundesländer Deutschlands und zeigte ihre Lage auf einer großen Landkarte. Hier konnten auch die Grundschüler etwas beisteuern und alle machten bereitwillig mit.

In anderen Klassenräumen wurden Lückentexte vervollständigt, Geschichten in die richtige Reihenfolge gebracht und im Chemieunterricht mit Farben experimentiert. Im Deutschunterricht bei Lehrer Thomas Walter stellten Schüler verschiedene Standbilder dar. „Wir behandeln im Moment die Geschichte des Hobbits und wenden bei der Bearbeitung natürlich verschiedene Methoden an“, erzählt der Lehrer.

In der großen Pause bedienten sich alle Besucher gern beim gesunden Frühstück, das Mütter von Schülern drei Mal pro Woche organisieren. Auch an diesem Samstagmorgen standen belegte Brötchen, Gemüsespieße und Quarkspeisen zur Stärkung bereit.

In der Sporthalle wurde währenddessen fleißig Fußball und Basketball gespielt. In den einstündigen Mittagspausen bieten Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildung zum sogenannten „Sporthelfer“ absolviert haben, auch an jedem normalen Schultag verschiedene Sportarten an.

Biologie- und Sportlehrer Thomas Schmidtke lud auch alle Grundschüler zum aktiven Mitmachen ein. Während ihre Kinder sich sportlich betätigten oder von ihren Patenschülern das Gymnasium gezeigt bekamen, führten Lehrerinnen und Lehrer die Eltern durch die Gebäude der Schule. So bekamen alle einen ersten Eindruck von Klassenräumen, der Ausstattung der Schule und den verschiedenen Angeboten.

Auch wichtige Projekte wie das Nachhilfeangebot „FuN – Fördern und Nachhilfe“ wurden von Schülern der Oberstufe und ihren Lehrern vorgestellt.

Am Ende des Tages stießen die aufgeregten Grundschüler wieder zu ihren Eltern. Viele von ihnen werden im Sommer auf die Schule auf dem Bamberg wechseln und dann ganz normal am geregelten Schulalltag unter der Woche teilnehmen, in den sie am Samstag schon einmal hineinschnuppern durften.

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