Unterstützung für Gastronomen

Die Nachbarschaft Höh setzt ein Zeichen

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Bei der Abholung der Essensgutscheine dabei (von links): Frank Handke (1. Vorsitzender Nachbarschaft Höh), Tanja Hasse (Vorstand), Christine Tump (Vorstand), Filomena und José Gamboa (Gaststätte Rose) und Friedhelm Langemann (Vorstand).

Meinerzhagen – Gastronomen sind vom Lockdown besonders betroffen. Keine Einnahmen, hohe Ausfälle.

In dieser Notsituation sind Aktionen wie die der Nachbarschaft Höh wichtig: Die Mitglieder kauften jetzt 42 Essensgutscheine und unterstützten damit den Wirt José Gamboa, den Inhaber der Gaststätte „Zur Rose“. Frank Handke ist Vorsitzender der ältesten Nachbarschaft im Stadtgebiet. Er erläutert, wie es zu der Aktion kam: „In diesem Jahr gab es in der Rose auch coronabedingte Ausfälle von Veranstaltungen. Jetzt ist der Herbst da und eigentlich sollte unser festliches und leckeres Gänseessen stattfinden. Dieses Jahr ist aber vieles anders, so muss nun auch leider dieser Termin ausfallen. Dies bedeutet nicht nur für uns als Nachbarschaft, dass wir nicht in geselliger Runde beisammen sein können, sondern auch für José, der uns gerne bewirtet hätte, erneut finanzielle Einbußen. Wir als Vorstand der Nachbarschaft haben uns überlegt, dass wir statt des gemeinsamen Gänseessens jedem Mitglied der Nachbarschaft einen Gutschein zukommen lassen, der bei José für ein Essen zum Mitnehmen eingelöst werden kann.“ 

Zur Nachahmung empfohlen

Gesagt, getan. Kürzlich besuchten Handke und einige weitere Angehörige der heimischen Nachbarschaft José Gamboa in der „Rose“ und lösten ihr Versprechen ein. Sie holten die Gutscheine ab, die jetzt verteilt werden. Frank Handke sieht in der Aktion ein gutes Beispiel, dem möglichst viele Meinerzhagener jetzt nacheifern sollten, um die heimischen Gastronomen zu unterstützen. Er selbst verbreitet auch in schwierigen Zeiten Zuversicht und zitiert Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“

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