Essen auf Rädern – eine Erfolgsgeschichte

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Bürgermeister Jan Nesselrath dankte für die Arbeit der 52 Helfer, durch die der Service überhaupt erst möglich wird.

Meinerzhagen - In Meinerzhagen gibt es das Angebot „Essen auf Rädern“. Das Angebot richtet sich an Menschen, die nicht mehr selbst kochen können, aber dennoch in der eigenen Wohnung leben möchten. Zurzeit gibt es sogar eine Warteliste mit Bürgern, die das Angebot annehmen möchten.

„Wir sind zurzeit allerdings an unserer Kapazitätsgrenze und können diese Interessenten nicht beliefern“, erläuterte Sozialamtsleiterin Silvia Markus. „Das kann sich aber in den nächsten Wochen entspannen. An den Feiertagen bekommen viele unserer Kunden Besuch von der Familie und werden bekocht. Dann sinkt die Nachfrage“, weiß die städtische Expertin vom Fachbereich 2.

Insgesamt 52 Mitarbeiter sind bei „Essen auf Rädern“ täglich im Einsatz und liefern etwa 55 Gerichte aus. Mit einem Auto, für dessen Unterhaltungskosten die Stadt aufkommt, werden dabei von ehrenamtlichen Helfern und Angehörigen verschiedener Organisationen Mahlzeiten an Menschen verteilt. Das sind monatlich etwa 1250 Mahlzeiten, die vom Wilhelm-Langemann-Haus zubereitet werden. Die ehrenamtlichen Fahrer und Beifahrer kommen aus den Reihen des DRK, der Awo und der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde. Das DRK hat dabei die Aufgabe, die Essen an den Wochenenden auszufahren. Von Montag bis Freitag sind die Mitarbeiter der anderen Organisationen im Einsatz.

„Das was Sie leisten ist einfach großartig.“ Mit lobenden Worten begrüßte Bürgermeister Jan Nesselrath am Montagabend im DRK-Heim am Hohschlader Weg mehr als 40 ehrenamtlichen Mitarbeiter, Fahrer und Beifahrer des Mahlzeitendienstes zu einer kleinen Dankesfeier. „Und womit bedankte ich mich bei Ihnen?“, fragte Nesselrath. „Natürlich mit einem Essen. Das wurde an diesem Abend vom Gasthof Höll angeliefert. Das Ehrenamt sei die Stütze unserer Gesellschaft, das von der Stadt sehr hoch gehalten würde, führte der Bürgermeister in seiner Dankesrede weiter aus.

Auch Heinz Gerd Maikranz, Fachbereichsleiter Soziales, Silvia Markus und Mitarbeiterin Natascha Mandera waren zu diesem besonderen Treffen gekommen. Der Bürgermeister betonte, dass die Menschen, die Ehrenämter betreiben, großartige Arbeit leisten. Dabei schloss Nesselrath auch all die ein, die sich an anderer Stelle, besonders auch in der Flüchtlingshilfe, einbringen. Das was die Ehrenamtlichen leisteten, sei einfach großartig, denn diese Bürger trügen dafür Sorge, dass warme Mahlzeiten ins Haus geliefert werden könnten und dadurch gewährleistet sei, dass viele ältere Leute noch in ihren gewohnten Umgebung bleiben könnten. „Und das schon seit dem 12. April 1977“, betonte Nesselrath.

Am Montagabend genossen die ehrenamtlichen Mitarbeiter in geselliger Runde in vorweihnachtlichem Ambiente das gemeinsame Essen und viele Gespräche untereinander.

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