Bauprojekt in Imhausen

Übergabe der sanierten Fahrbahn

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Mit einer Förderung aus dem Sonderprogramm „Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur“ könnte nach Auffassung der Fachleute im Rathaus unter anderem der Weg nach Sundhellen in Teilbereichen saniert werden.

Meinerzhagen – Das erste Kapitel zur Umsetzung des ländlichen Wegekonzepts ist abgeschlossen. Mit der „besenreinen Übergabe“ der sanierten Fahrbahn in Imhausen sind rund 2,5 Kilometer geschafft.

Ob es im nächsten Jahr mit der planmäßigen Fortsetzung weitergehen kann, hängt von der weiteren Förderung ab. „Es ist nicht auszuschließen, dass nun erst andere Kommunen aus dem Fördertopf für ländliche Wegekonzepte Mittel erhalten!“ Der Grund für diese Annahme ist nicht von der Hand zu weisen. Meinerzhagen gehörte mit seinem 2016 in Auftrag gegebenen und nach intensiven Erfassungs- und Beratungsarbeiten mit den Betroffenen Ende letzten Jahres vom Rat formell beschlossenen Konzept mit zu den ersten Kommunen im Regierungsbezirk Arnsberg. Das wiederum führte dazu, dass der auf dem Konzept fußende Förderantrag für 2020 bewilligt wurde. Ein Zuschussbetrag in Höhe von 245 000 Euro floss in die Stadtkasse. Immerhin eine 70-prozentige Förderung der Gesamtkosten. Mit dem Eigenanteil von 105 000 Euro waren es somit 350 000 Euro für die Oberflächensanierung in diesem Jahr. Diese Summe wurde mittlerweile bis Mitte letzter Woche „verbaut“.

Neuer Antrag in der Schublade

In Imhausen war dann mit dem letzten Kehren der neuen Fahrbahn erst einmal Feierabend. Gut 2,5 Kilometer und eine Fläche von rund 7500 Quadratmetern konnten in den Ortslagen Elminghausen, Krummenerl, Imhausen, Langenohl und Reuen zuvor saniert werden. „Der neue Antrag liegt schon in der Schublade. Sobald die kommualpolitische Arbeit wieder angelaufen ist, werden wir die Angelegenheit dem Fachausschuss vorlegen“, so Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck auf Anfrage. 

Gleichfalls und quasi als alternative Chance an Fördermittel zu kommen, will man einen Förderantrag für das neu aufgelegte Sonderprogramm „Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur“, stellen. Mit diesem hat die Landesregierung die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie und die Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landes im Fokus. Der in Aussicht gestellte Fördersatz beträgt 85 Prozent, Anforderungen an die verkehrliche Bedeutung der Strecken soll es dem Vernehmen nach nicht geben.

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