Awo-Tanztee-Team: Gelungene Premiere

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Die etwa 100 Besucher des ersten Seniorentanztees unter Federführung der Awo hatten ihren Spaß.

Meinerzhagen -   Rund 100 tanzfreudige Gäste waren am Montagnachmittag – zum Teil fantasievoll kostümiert – zum Tanztee in der Stadthalle gekommen, der zum ersten Mal vom siebenköpfigen Organisationsteam aus den Reihen des Ortsverbandes der Arbeiterwohlfahrt ausgerichtet wurde, das sich ebenfalls passend zur fünften Jahreszeit „in Schale geschmissen“ hatte.

Marc Bröker, der ja bekanntlich zu jedem Anlass die richtige Musik im Repertoire hat, hatte diesmal selbstverständlich jede Menge Karnevalshits und andere „Ohrwürmern“ dabei, zu denen die Jecken ausgelassen tanzen oder schunkeln konnten. Die Stammgäste waren hocherfreut, dass die beliebte Veranstaltung vom Awo-Team weiter betreut wird. So auch ein „vierblättriges Kleeblatt“, das diesmal leider als fröhlichen „Dreigestirn“ unterwegs sein musste und einstimmig meinte: „Wir kommen schon lange, wann immer es geht, zum Tanztee in die Stadthalle – und wir sind froh, dass sie und der Tanztee uns auch künftig erhalten bleiben.“

Dass die beliebte Veranstaltung in diesem Jahr nur viermal stattfindet, bleibt für viele der „Wermutstropfen“ in der allgemeinen Freude.

„Es gibt in Meinerzhagen ja auch keinen anderen Ort, wo man tanzen kann,“ meint auch Renate Gimmler, die 22 Jahre zum Organisationsteam gehört hatte und auch am Montag wieder mit ihrem Mann gekommen war. Diesmal als Gast und um einfach mal unbeschwert zu tanzen und zu feiern.

Zu einer zünftigen Karnevalsfeier gehören selbstverständlich auch Büttenreden und Tanzgarden. Deshalb stieg der ehemalige Bürgermeister Erhard Pierlings an diesem Tag als „alter Amtmann“ in die Bütt. Dabei bewies er komödiantisches Talent. Für seinen Vortrag erhielt er schließlich verdienten Applaus: „Ach wie war es ehedem, für den Amtmann so bequem: Im Amte durfte er regieren, wenn’s gut ging auch mal jubilieren. Er durfte schalten, durfte walten und oft auch mal ‘ne Rede halten. Er kam herum in Stadt und Land, erlebte dabei allerhand. Das waren wunderbare Welten – und zu Hause war er selten. Diese Zeiten sind vorbei, jetzt gilt das Rentnereinerlei: Zu Hause kaum noch was zu sagen, für die „Geh’ ma“ Sachen tragen. Hände rühr’n für Hof und Haus, jederzeit – tagein, tagaus...“.

Die Valberter Tanzgarde „Ebbeflöhe“ sorgte mit ihrem Auftritt für einen weiteren Höhepunkt. Ein Hauch von tausend und einer Nacht umwehte die 16 Mädchen und den einzigen Jungen im Alter von acht bis 13 Jahren, die von Iris Dörnen, Maike Busch und Carolin Schneider trainiert worden waren und in dieser Karnevalssession noch viele weitere Auftritt in ihren Terminkalender vermerkt haben.

Anschließend war das Parkett wieder freigegeben für das ausgelassene Narrenvolk, das sich, angeführt von Silvia Friedrich, die auch zum neuen Organisationsteam gehört, zur Polonaise formierte und fröhlich winkend über die Tanzfläche zog.

Die nächsten Tanzteetermine sind am 12. Juni, am 16. Oktober und am 11. Dezember. Beginn ist wie immer um 14 Uhr.

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