Veranstaltung im Möwe-Forum

Wandel durch Handel: Mit dem Einkaufskorb die Welt retten

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Engagiert und fundiert referierte Eva-Maria Reinwald vor mehr als 20 Teilnehmern am Montagabend im Landhaus Nordhelle.

Meinerzhagen – „Unser Konsumverhalten kann die Welt verändern, letztendlich sie vielleicht sogar retten. Beim täglichen Einkauf gibt es Stellschrauben, deren Nutzung weltweit für eine gerechtere und menschenwürdigere Zukunft sorgen kann“ – so das Credo einer Veranstaltung am Montagabend im Landhaus Nordhelle.

Es war die erste Veranstaltung des Möwe-Forums in diesem Jahr. Zu der konnte Pfarrer Martin Ahlhaus am Montagabend im Landhaus Nordhelle mehr als 20 Gäste begrüßen.

„Die Welt retten mit dem Einkaufskorb?“, lautete die Fragestellung des Abends. Um darauf eine facettenreiche und ausgewogene Antwort zu erhalten, hatte man eine fachkundige Referentin auf den Koppenkopf in Valbert eingeladen: Eva-Maria Reinwald vom Bonner Institut Südwind stellte sich der Herausforderung und hatte dazu zwei Themenbereiche ausgewählt.

Erstes Thema: Textilproduktion

Beim ersten Themenkomplex ging es um die Textilproduktion. In Ländern wie Pakistan oder Bangladesh beispielsweise lassen zahlreiche Modefirmen und große Handelsketten billige Ware, aber längst auch hochwertige Produkte herstellen. 

Der Grund liegt auf der Hand und war auch den Anwesenden bei der Möwe-Veranstaltung durchweg bekannt: Die Produktionskosten liegen dort unvergleichlich niedrig und gleichfalls sind die arbeitsrechtlichen und die sicherheitstechnischen Bestimmungen meistens nicht besonders streng oder ihre Einhaltung wird unzureichend kontrolliert.

Zweites Thema: Palmölproduktion

Beim zweiten Themenbereich ging es um die Palmölproduktion. Schnell hatte Eva-Maria Reinwald als Kennerin der Materie hier die Gründe für die hohe Nachfrage und die zum Teil sehr schädlichen Herstellungsmethoden, bei denen Mensch und Natur langfristig auf der Strecke bleiben würden, aufgezeigt. 

Mit praktischen Tipps, zu denen besonders die Nutzung der vielfältigen Informationen über nachhaltig und fair hergestellte Produkte eine Rolle spielten, und einer angeregten Diskussion, endete der Abend.

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