Licht-Masterplan wird umgesetzt: Erste Beleuchtung kommt in diesem Jahr

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Durch die Nachmittagssonne strahlt das Alte Rathaus in einem sehr warmen Ton. Bald soll es auch künstlich beleuchtet werden.

Meinerzhagen – Die ersten Auswirkungen des Licht-Masterplans werfen ihre Schatten voraus: Die Beleuchtung des Alten Rathauses und des „Standesamtsgebäudes“ sollen in diesem Jahr erfolgen.

Der Masterplan zeigt auf 130 Seiten bedrucktem Papier auf, welche Auswirkungen die unterschiedlichsten Beleuchtungsvarianten mit sich bringen. Im September vergangenen Jahres wurde der Plan zunächst im Fachausschuss vorgestellt und beraten und erhielt dort parteiübergreifende Zustimmung. 

Ein Vorgang, der sich kurze Zeit später im Rat wiederholte und dadurch den Licht-Masterplan zur Umsetzung absegnete. Dass das, was darin ausführlich beschrieben, analysiert und beispielhaft dargestellt ist, nach und nach auch realisiert werden soll, war Bestandteil der Entscheidung der Kommunalpolitik. 

Erarbeitet wurde der Plan, der sich im Wesentlichen mit der Innenstadtbeleuchtung beschäftigt, vom Wuppertaler Büro „Licht, Raum, Stadt, Planung“. Bei ihrer Erarbeitung berücksichtigten die dortigen Fachleute im Kern drei unterschiedliche Arten der Beleuchtung: Kommerzielles und funktionales, Akzent- und Architekturlicht. Wichtig dabei ist das Zusammenspiel. 

Denn die schönste Akzentbeleuchtung an einem Gebäude zerstreut sich sehr schnell im hellen Licht der benachbarten Straßenlaterne. Diese Erkenntnis vermittelte ein Mitarbeiter des Büros bei der Vorstellung des Planes im Fachausschuss anhand von ausgewählten Bereichen. Einer von ihnen ist die Krim. Als Blickpunkt und Ein- beziehungsweise Ausgangsportal der Fußgängerzone könnte hier durch entsprechendes Licht eine verstärkende Wirkung erzielt werden. 

Mehr oder anders genutztes Licht könnte für ortsunkundige Fahrgäste, die am Busbahnhof oder am Bahnhof aussteigen, den direkte Weg in die Innenstadt über die Bahnhofstraße und vorbei an den Gebäuden der Stadtverwaltung oder durch den Volkspark aufzeigen. 

Mit den im Bauprogramm vorgesehenen Mitteln in Höhe von 15.000 Euro soll zum Auftakt nun an zwei städtischen Gebäuden mit der Planumsetzung begonnen werden. Gedacht ist an das Alte Rathaus und das Verwaltungsgebäude, in dem auch das Standesamt untergebracht ist.

„Wir beginnen mit diesen Gebäuden, weil wir dort Eigentümer sind. Gleichzeitig erhoffen wir uns eine Art Leuchtturmeffekt für weitere Maßnahmen“, erläutert Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck. Die Verwaltung will zunächst im Einzelnen technische Vorschläge erarbeiten lassen. Wie auch bei den weiteren Maßnahmen aus dem Masterplan ist dann für die Entscheidung im Rahmen der Auftragsvergabe wieder die Kommunalpolitik gefragt.

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