Neue Decke für Anstieg zum Autobahnzubringer

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An dieser Stelle stößt der neue Belag von der L539 kommend auf den alten Belag. Bis an dieser Stelle wird von unten kommend eine neue Fahrbahndecke aufgebracht.

Meinerzhagen - Sobald es die Witterung zulässt und das Konzept zur Verkehrsregelung mit allen Beteiligten abgestimmt ist, geht es dem alten Fahrbahnbelag auf dem „Anstieg“ zur A 45 an den Kragen. Er hat im Laufe der Jahre nicht nur viele Schlaglöcher bekommen, auch seine Griffigkeit hat nachgelassen.

Von Jochen Helmecke

„Wir werden diesen Abschnitt jetzt sanieren. Eine Maßnahme, die zu den üblichen und routinemäßigen Arbeiten des Landesbetriebes zählt“, so Michael Overmeyer, Pressesprecher bei Straßen NRW. In den vergangenen fünf Jahren zählte auch die Landstraße 539 bereits zu diesen „Routinearbeiten“. Neben sporadischen Ausbesserungen in der Ortslage Listerhammer wurde vom Land der Abschnitt von Breddershaus bis Haumcher Mühle wieder komplett für den Verkehr fit gemacht.

Ausgeführt wurden diese Sanierungsarbeiten hauptsächlich von der der Firma G-S Straßen- und Tiefbau aus Dülmen. Sie ist es auch, die Mitte Dezember des vergangenen Jahres den Auftrag für die nun anstehende Sanierung erhalten hat.

Rund 650 000 Euro will das Land für die etwa ein Kilometer lange Strecke ausgeben. Dafür werden zunächst die Bankette und die drei Fahrspuren abgefräst. Eventuell notwendige Erneuerungen an den Kanaleinläufen sollen im Anschluss folgen, bevor die Herstellung der neuen Fahrbahnoberfläche an der Reihe ist.

Insgesamt sei davon auszugehen, dass der Unterbau und die Fahrbahnschichten in einer Gesamtstärke von rund 40 bis 50 Zentimetern eingebaut werden. In etwa also vergleichbar mit dem Aufwand auf der L 539.

Genaue Pläne für die Verkehrsführung sind derzeit noch nicht vorhanden. „Wir hatten diese Woche einen Ortstermin, der auch zur Vorbereitung dieser Regelungen diente“, so Michael Overmeyer. Klar dürfte indes schon sein, dass die Baustelle „unter Verkehr“ laufen wird. Die Tatsache, dass drei Spuren zur Verfügung stehen, wäre dabei sicherlich von Vorteil. Dennoch ist davon auszugehen, dass durch das erhebliche Verkehrsaufkommen auf der Strecke Staus nicht zu vermeiden sein werden. Die Frage, ob und gegebenenfalls wie die bestehenden Ampelanlagen bei der Regelung des Verkehrs mit einbezogen werden sollen, ist ein wichtiges Planungsdetail für die Fachleute.

Ebenso die Länge der einzelnen Abschnitte, da eine durchgängige Ausführung der Arbeiten auf der gesamten Länge von einem Kilometer nach den Erfahrungen aus den Maßnahmen an der L 539 nicht praktikabel wäre.

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