Erfolgreiches Projekt mit der Bodenbörse

50.000 Kubikmeter Boden für neues Bauland

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Mit einer sogenannten Separatorschaufel verteilte der Baggerführer in der letzten Woche den Mutterboden mit Samen an der Böschung.

Meinerzhagen - Im Frühjahr 2014 hatte die Stadt Meinerzhagen mit der Bodenbörse Südwestfalen den Vertrag abgeschlossen: Durch ihn verpflichtete sich das Unternehmen, rund 50.000 Kubikmeter Material zur Geländeauffüllung abzulagern.

Zugelassen hierfür waren Bodenaushub, Steine, mineralischer Bauschutt, Betonabbruch, Ziegel, Fliesen und Keramik. Nun, kurz bevor die dreijährige Vertragszeit Ende Dezember 2016 ausläuft, sind nur noch geringe Mengen zum planmäßigen Abschluss der Maßnahme nötig.

„Es war sicherlich ein positiver Umstand, dass wird nahezu kontinuierlich geeignetes Material zur Verfügung hatten. Bei den jetzt noch fehlenden Mengen können wir zum Teil noch auf Material aus anderen Bereichen der Fläche selbst, aber ebenso auch noch von anstehenden Lieferungen zurückgreifen“, so Dietmar Müller, Geschäftsführer der Bodenbörse, auf Anfrage der MZ. 

Insgesamt zeigt sich auch Katharina Suerbier, sie ist bei der Stadt Meinerzhagen für die Wirtschaftsförderung zuständig, mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir können nach Abschluss der Arbeiten in Darmche noch insgesamt rund acht Hektar Gewerbefläche im Gewerbegebiet anbieten.“

Im Gespräch mit der Meinerzhagener Zeitung weist sie außerdem daraufhin, dass zunächst die Veräußerung der anliegenden Flächen abgewartet wird, bevor es dann an den Straßenendausbau geht. Somit bleibt es zwischen der Kreuzung Werner-Battenfeld-Straße und Abzweig Nordhellen noch beim Provisorium der Baustraße.

Mit dem in der vergangenen Woche angelegten letzten Teilstück des Grünzuges ist nunmehr eine entsprechende Vorgabe des Bebauungsplanes Darmche fast erfüllt. Nach der Offenlegung des namenlosen Baches und der Anlegung der Wegetrasse steht jetzt nur noch die Anpflanzung von „heimischen Gehölzen“ aus.

Die Aussaat von Gras- und Pflanzensamen im Böschungsbereich der Anfüllung übernahm indes schon der dort tätige Baggerführer mit schwerem Gerät. Mit einer sogenannten Separatorschaufel, mit ihr wird zum Beispiel auch grobes Abbruch- oder Steinmaterial zerkleinert, brachte er den mit Saatgut vermengten Mutterboden aus. Somit dürfte bei entsprechender Witterung schon bald das erste Grün sprießen.

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