Ein „Erdbeerfest“ zum Auftakt

Die Kinder des katholischen Kindergartens St. Martin erfuhren, wie Erdbeereis hergestellt wird.

MEINERZHAGEN ▪ Die süßen, roten Früchtchen kamen auf kleinen Beinen daher und zogen sofort die Aufmerksamkeit der Besucher des Wochenmarktes auf sich.

„Hier muss etwas Besonderes los sein“, schlussfolgerten die heute dann sogleich. Das ‚Besondere’ hieß schlicht und einfach Erdbeerfest. Und genau aus diesem Grund kamen die Kinder des Katholischen Familienzentrums St. Martin fantasievoll als Erdbeeren verkleidet.

Als sie hörten, dass sie erfahren werden, wie man aus diesen Früchten Eis macht und sie dies auch kosten könnten, hüpften sie mit lachenden Gesichtern umher. „Oh schön, Eis.“ Bernd Syrek erklärte wie aus der Blüte eines Pflänzchens die Erdbeere entsteht. Die Besucher des Festes der Wochenmarkthändler und des Stadtmarketings erfuhren von Gymnasiastin Concetta Pisano, dass die roten Früchte gefroren werden, bevor sie mit Wasser und Zucker zu Eis verarbeitet werden: „Des guten Aromas wegen.“ Die junge Frau, die für ein Eiscafé an die Besucher Kostproben der beliebten Eissorte verteilte, hatte Unterstützung mitgebracht: Austauschschülerin Jordan Debono aus dem entfernten Australien war entzückt von der Idee, der Freundin als Erdbeere verkleidet zu helfen. Und sie war auch angetan vom Meinerzhagener Wochenmarkt, den sie so in ihrer Heimat nicht kennt.

Obst- und Gemüsehändlerin Sandra Spitzer bot selbst gemachte Erdbeermarmelade an, der Keksladen von Birgit Eppels wartete mit Waffeln auf – selbstverständlich mit den roten Früchten versehen. „Toll, super Idee, herrlich, das mit den Kindern“, diese Worte waren oft zu hören. Und das Wetter spielte auch mit. Der Markt sah mit den vielen bunten Girlanden und roten Luftballons farbenfroh aus.

Der Markt ist toll

Jeder konnte sehen, hier ist was los. „Wir haben uns etwas einfallen lassen für die Besucher“, so Marktsprecher Ralf Tofote. Und auch Ute Hilde Hildebrandt vom Stadtmarketing war zufrieden. „Mit unserem Markt kann man Reklame machen“, sagte Margret Küffeln – und auch Ingrid Nolte war begeistert. Die gebürtige Meinerzhagenerin lebt heute in Bleche, kommt jedoch immer zum Einkauf in die Stadt. „Der Markt hier ist toll, die Kinder waren hübsch anzusehen. Das hat nicht jede Stadt und auch nicht jedes Land.“ Und auch Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Bartsch sagte mit einem zufriedenen Lächeln: „Ich finde das gut, dass man mal etwas Besonderes macht und so die Attraktivität der Stadt steigert. Das halte ich für sehr positiv und unterstützenswert.“

Sie waren zufrieden, die Initiatoren des ersten Erlebniswochenmarktes, die Händler und die Besucher. Hand in Hand geht eben alles besser.

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