Entlassfeier der Förderschüler

Zum letzten Gruppenfoto stellten sich heute die Zehntklässler der Förderschule zusammen.

MEINERZHAGEN ▪ Was einst rasant begann, endete heute hochemotional.

Im Rahmen der Entlassfeier verabschiedete Rektor Günther Barth 17 Abgänger der Förderschule Volmetal.

Auf Wunschkarten hatten die Schüler zuvor ihre Erwartungen an die Zukunft formuliert: Sie hoffen auf Glück, Gesundheit und Arbeit – eben auf ein gutes Leben. Barth: „Das alles kommt nicht von alleine angeflogen. Aber wenn ihr es wirklich wollt, dann könnt ihr viel erreichen.“ Und einige Jugendliche sind bereits auf einem guten Weg – fünf von ihnen haben nämlich einen Ausbildungsplatz in der Tasche. Die anderen haben sich für weiterführende Maßnahmen bei der Bundesagentur für Arbeit angemeldet. Der Schulleiter betonte auch den Zusammenhalt der Förderschüler: „Ihr habt einander geholfen und hattet immer einen Blick fürs Notwendige“.

Er richtete sich mit seinem Lob aber auch ans Kollegium: „Claudia Andrieu und Harald Turck haben euch gut durch die vergangenen Jahre gebracht.“ Dem konnten die Schüler nur zustimmen: Mit einem dicken Applaus und einer kleinen Rede bedankten sie sich beim Duo ebenso wie bei Lehrer Uwe Nadolski für die gute Zusammenarbeit.

Während der Zeugnisvergabe ging’s dann richtig emotional zu: Jeder Abgänger erhielt zusätzlich ein gerahmtes Foto von der Abschlussfahrt nach Spanien und ein Symbolbild, das ihn charakterisiert. Die Umarmungen statt des obligatorischen Händeschüttelns von Schülern und Lehrern zeigten, dass der Abschied nicht leicht fällt.

Buntes Rahmenprogramm

Ein buntes Rahmenprogramm ergänzte die gelungene Abschlussfeier. Zahlreiche Mitschüler hatten in den vergangenen Wochen Gedichte, Reden und Musikstücke einstudiert. Und die Fünftklässler hatten neben kleinen Reimen auch Geschenke vorbereitet. Sie haben Herzen mit selbst gemalten Bilder gebastelt. Mit dem Auftritt einer Trommelgruppe kam dann nochmal richtig Stimmung auf: Schnell ließ sich das Publikum von den rhythmischen Klängen mitreißen und klatschte begeistert im Takt. Rosen gab’s dann noch für Claudia Nölle. Stellvertretend für den schuleigenen Förderverein richtete auch sie einige Worte an die Abgänger: „Ihr habt definitiv Akzente gesetzt“, sagte sie. Damit meinte sie vor allem die Beteiligung der Jugendlichen am Projekt Schulzaun. Es habe nicht nur der Schule gedient und den Zusammenhalt gestärkt, sondern den Schülern auch eine Portion Lebenserfahrung gegeben.

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