Ende des Jahres 2011 ist Schluss

Gaby und Jochen Sommer werden das Máro Ende des Jahres 2011 verlassen.

MEINERZHAGEN ▪ Gaby und Jochen Sommer verkünden es nun offiziell: Sie verlassen Meinerzhagen und das Máro. Der Pachtvertrag für das Restaurant der Stadthalle ist bereits gekündigt. Aber: Noch bis Ende 2011 steht das Paar seinen Gästen dort zur Verfügung.

„Ein Krankheitsfall in der Familie zwingt uns zur räumlichen und betrieblichen Veränderung“, erklärt Jochen Sommer. Der Pachtvertrag werde jedoch eingehalten. „Das bedeutet, wir sind noch das gesamte nächste Jahr für unsere Gäste voll verfügbar.“ Auch Veranstaltungen in der Stadthalle möchte das Pächterpaar in den kommenden Monaten mit seinem Angebot weiter unterstützen.

Die Gespräche zur Auflösung der Pacht mit der Stadt als Verwalter von Halle und Restaurant seien einvernehmlich abgelaufen. Anders lautende Gerüchte dementiert er – auch mit einem Hinweis auf der eigenen Internetseite.

„Wir bringen nun ein angenehmes Mietverhältnis zu einem ordentlichen Abschluss“, betont Gaby Sommer. Ihr Mann ergänzt: „Wir sind zu lange hier, als dass wir nun plötzlich alles einfach abbrechen.“

Vor 19 Jahren kam das Ehepaar Sommer aus Attendorn nach Meinerzhagen. 1992 übernahm es das Stadtrestaurant, das seit 2003 den Namen Máro trägt. „Wir wollten etwas Neues ausprobieren und sahen darin eine wunderbare Aufgabe“, erinnert sich Jochen Sommer an seine Anfänge in der Volmestadt. Inzwischen habe er Meinerzhagen richtig ins Herz geschlossen.

Derzeit haben der Küchenmeister und die Restaurantfachfrau zwei Angestellte, eine Köchin und eine Servicemitarbeiterin.

„Aus all diesen Gründen sind wir auch bemüht, dass es im Máro in Zukunft gut weitergeht“, so Jochen Sommer: „In der noch vor uns liegenden Zeit werden wir die Gäste wie gewohnt mit Speisen und vielfältigen Aktionen bedienen.“ Für die Zeit ab 2012 hofft das Pächterpaar, gemeinsam mit der Stadt einen geeigneten Nachfolger zu finden. Da Sommers noch bis Ende nächsten Jahres vor Ort sein werden, möchte die Stadtverwaltung die Suche mit Ruhe angehen. „Ich sehe den Zusammenhang von Stadthalle und Restaurant und strebe auch deshalb eine gute Nachfolge an“, teilt Bürgermeister Erhard Pierlings auf Nachfrage mit.

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