Neuer Anlauf für Radweg in Hunswinkel

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In der Ortsdurchfahrt Hunswinkel geht es eng zu.

Hunswinkwel - In Hunswinkel tut sich Neues in Sachen Radwegebau.

Im Hinblick auf zwei Radwegeprojekte zog die Verwaltung im Oktober 2015 bei der Vorstellung des Bauprogramms für das folgende Jahr eine ernüchternde Bilanz. Sowohl zwischen Mühlhofe und Albringhausen als auch in Hunswinkel sah man keine Chance zum Radwegebau. Die jeweils abseits der vorhandenen Landstraßen im Hinterland vorgesehene Trassierungen hätten Grunderwerb erfordert. „Da wir mit den betroffenen Eigentümern leider keine Einigung über den nötigen Grunderwerb erzielen konnten, werden wir den Kommunalpolitikern diese Vorgehensweise vorschlagen“, konstatierte Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck damals die „Streichung“ der Maßnahmen (die MZ berichtete). Zumindest für den Bereich Hunswinkel zeichnet sich für das kommende Jahr aber wohl eine grundlegende Wende ab. Denn im Bauprogramm 2018 taucht die Maßnahme wieder auf. „In ersten Gesprächen haben wir erfreulicher Weise keine grundsätzlich ablehnende Haltung der Grundstückseigentümer mehr feststellen müssen. Das macht uns Hoffnung“, so Jürgen Tischbiereck auf Anfrage der MZ. Und so ist dann auch in besagtem Bauprogramm 2018 zu lesen, dass „mit diesem Haushaltsansatz die Finanzierung der Planungskosten für einen Bürgerradweg zwischen dem Abzweig Eseloh bis zur Brücke Kalberschnacke angedacht ist“. Wie schon vor zwei Jahren vorgesehen, soll vom Abzweig Eseloh bis zum Ortsausgang Hunswinkel eine Trassenführung im Hinterland entlang der Lister erfolgen. Hinter der Listerhalle herführend, käme der Weg dann am Radwegeportal an. Der folgende Abschnitt ist schon seit längerem Bestandteil der Planung eines Geh-und Radweges entlang der Listertalsperre bis zur Abfahrt zur Staumauer. Wie im Fall des im Jahr 2016 fertiggestellten Radweges zwischen Valbert und Hösinghausen, würde der Landesbetrieb Straßen.NRW die Kosten übernehmen. Verlaufen die noch zu führenden Gespräche über weitere Details mit dem Landesbetrieb und den Eigentümern erfolgreich, gäbe es nach den Vorstellungen der Stadt in diesem Jahr die Vergabe der Entwurfsplanung und deren Vorstellung im zuständigen Fachausschuss. Gerade die Fahrt oder die Wanderung durch Hunswinkel ist nicht sehr angenehm. Fußgänger, Radfahrer und die motorisierten Verkehrsteilnehmer teilen sich die schmale Straßentrasse der L 708 durch das Dorf. Eine Verbesserung, die – wenn alles glatt verlaufen würde – in zwei bis drei Jahren möglich wäre, würde zu mehr Sicherheit, auch im Rahmen der Schulwegführung, beitragen.

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