Empfang zum 40-jährigen Bestehen der UWG

Der Fraktionsvorsitzende Raimo Benger hielt einen Rückblick auf 40 Jahre politische Arbeit.

Meinerzhagen - Die UWG feierte nun ihr 40-jähriges Bestehen und resümierte über die vielen Stadtgeschichten, die sie teilweise mitgeprägt haben.

Von Simone Benninghaus

„Seit 40 Jahren beschäftigen wir uns mit denselben Themen: Stadthallen-Umfeld, Straßenführungen und Gefährdungspunkte, Stadthallennutzung, Attraktivität des Kinos und letztendlich die attraktive Gestaltung der Innenstadt.“ – Dieses Fazit zog der UWG-Fraktionsvorsitzende Raimo Benger, als er anlässlich der Feier zum 40-jährigen Bestehen der Unabhängigen Wählergemeinschaft einen launigen Rückblick auf die Themen der Meinerzhagener Stadtgeschichte hielt, die die UWG in den letzten vier Jahrzehnten beschäftigte.

Als Resümee kam Benger dabei zu der Feststellung, dass „man vielleicht nicht immer alle Entscheidungen dem Zeitgeist unterwirft, sondern danach schaut, was zeitlos gültig ist, was dazu beiträgt, dass die hier lebenden Menschen sich in ihrem Umfeld wohlfühlen – und diese Menschen vor allen Dingen durch Bürgerbeteiligungen fragt.“ Benger hob die attraktive Lage der „Stadt im Grünen“ hervor, die Arbeitsplätze, Schulen und die Innenstadt, die es gelte zu erhalten bzw. auszubauen.

 Eckdaten und Themen wie die Pläne zur Stadtsanierung, das Stadthallenrestaurant, der Gefahrenpunkt am Grünenbecker Weg nannte der Fraktionsvorsitzende in seinem Rückblick auf 40 Jahre UWG-Geschichte, bei dem er außerdem ein „Geheimnis der Meinerzhagener Stadtgeschichte“ lüftete. So seien Helmut Benninghaus und Horst Benger von der UWG die „Täter“ gewesen, die einst auf eigene Kosten einen Schrottwagen auf den Dienstparkplatz des damaligen Ordnungsamtsleiters abschleppen ließen um der bis dahin erfolglosen Forderung, monatelang auf dem Parkplatz „Am Handweiser“ abgestellte Schrottautos entfernen zu lassen, Taten folgen zu lassen.

Drei Gründungsmitglieder bei der Feier dabei

„Dinge zu schaffen, deren Erhaltung sich lohnt“, zitierte Benger einen preußischen Philosophen, dessen Aussage auch für die politische Ausrichtung der UWG gilt. Der Vorsitzende Thomas Breker freute sich daher besonders, mit Heidrun Benger, Helmut Benninghaus und Hans-Richard Hymmen drei Gründungsmitglieder zum Jubiläum begrüßen zu dürfen, die sich jahrzehntelang für ihre Stadt und für die Belange ihrer Partei eingesetzt hatten.

Insgesamt hatten sich etwa 80 Gäste zum Empfang im Ratssaal eingefunden, darunter der stellvertretende Bürgermeister Volkmar Rüsche, Stadtkämmerer Jens Groll, die Vorsitzenden aller Fraktionen, Vertreter der Kreis-UWG und des Landesverbandes sowie zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung. Bestens unterhalten wurden sie von dem Kabarettisten Ludger K.

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