Der Wasserpest geht es konzertiert an die Wurzel

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In Windebruch, Heiligenberg und Hunswinkel wollen sich die Aktiven um die Elodea kümmern. Da diese in diesem Jahr nicht sehr stark vorhanden ist, möchte man die eingesparte Zeit für eine allgemeine Aufräumaktion nutzen.

Hunswinkel/Windebruch - Zwar haben die starken Regenfälle in den vergangenen Tagen den Pegel der Listertalsperre wieder um gut einen Meter ansteigen lassen, bis zum kommenden Wochenende dürfte er aber wieder durch den kontrollierten Ablass sinken. Dann erwartet man beim Ruhrverband den Wasserstand, der für die sinnvolle Elodeabekämpfung notwendig ist.

Insgesamt sind es rund vier Meter weniger Wasserhöhe, die dafür sorgen, dass sowohl in Hunswinkel, als auch Heiligenberg und in Windebruch die Uferbereiche für die Gemeinschaftsaktion der Anlieger, des Ruhrverbandes und der Städte Meinerzhagen und Drolshagen begehbar sein werden. Da sich die Schlingpflanze dieses Mal nicht sehr stark ausgebreitet hat, möchte man die eingesparte Zeit zusätzlich für eine allgemeine Aufräumaktion nutzen.

Start ist am 4. März um 9 Uhr. Treffpunkt, an dem auch die Einteilung der Gruppen erfolgen wird, ist die DLRG-Station in Heiligenberg. Dort wird es mittags auch die Verpflegung für die Helfer geben. Ortsvorsteher Hans-Gerd Turck freut sich schon darauf, diese wieder zahlreich begrüßen zu können. „Das ist immer ein Stück gelebte Gemeinschaft und trägt dazu bei, unsere beliebten Badestellen besser nutzen zu können“, so Turck.

Noch besser nutzbar und nicht nur optisch deutlich attraktiver, wird sich die Badestelle Windebruch in der in einigen Wochen anstehenden Badesaison den Gästen präsentieren. Hier wird gerade die Niedrigwasserphase genutzt, um rund 1500 Kubikmeter unbelastetes Bodenmaterial zur Umgestaltung des Uferbereichs anzuschütten.

Das heimische Tiefbauunternehmen Mourmaux hat gegen Ende der vorigen Woche damit begonnen, das Bodenmaterial, es stammt aus dem benachbarten Steinbruch in Hunswinkel, aufzubringen. Am Wochenende, nachdem etwa die Hälfte der Anschüttung bereits abgeschlossen war, konnte man schon die neue Geländegestaltung erahnen. Ein Plateau mit einem leichten Anstieg wird am Ende für die Badegäste zur Verfügung stehen – im Umfeld mit einer neuen „Möblierung“: Mit Sitzgelegenheiten, Papierkörben und einer Vesperinsel und der sanierten WC-Anlage. Insgesamt wird die Stadt rund 90 000 Euro hier investieren und damit die „kleine Lösung“ zur Ertüchtigung der Badestelle realisieren (die Meinerzhagener Zeitung berichtete mehrfach).

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